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Quelle Österreich wächst um 20%


Sprudelnde Erlöse bei Quelle: Der Online-Händler Quelle Österreich hat seinen Umsatz 2015 um 20% gesteigert. Damit schneidet die traditionsreiche Marke, die seit 2011 von der Otto Group-Tochter Unito betrieben wird, deutlich besser ab als der gesamte österreichische Online-Markt. Dieser hatte laut KMU Forschung Austria im vergangenen Jahr um 7% zugelegt.

Das mobile Geschäft von Otto.at wuchs sogar um 50%. „Der Einkauf über mobile Endgeräte wird innerhalb der nächsten Jahre rasant steigen, wir rechnen damit, dass bis 2020 mehr als 80% des Umsatzes mobil getätigt werden“, sagt Unito-Geschäftsführer Harald Gutschi.

Über das genaue Umsatzniveau schweigt sich der Manager aus. Auf Anfrage teilte ein Sprecher aber mit, dass Quelle in der gesamten DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) wie geplant die 100-Mill.-Euro-Hürde beim Umsatz nehmen wird, und zwar im Geschäftsjahr 2015/16, das Ende Februar endet. Der Anteil der Modesparte am Gesamtumsatz ist nicht bekannt. „Die Schweizer bewerben die Sparte Mode und Textilien mehr und bedienen sich - im Gegensatz zu Quelle.at und Quelle.de - auch so mancher Print-Kataloge“, heißt es in der Grazer Unito-Zentrale.
 
Die gesamte Unito-Gruppe, zu der neben Quelle auch Versender wie Otto Österreich, Ackermann, Universal und Alpenwelt gehören, erwirtschaftete im Zeitraum März bis Oktober 2015 einen Umsatz in Höhe von 217,3 Mill. Euro. In den vergangenen neun Jahren wuchs Unito im Schnitt um fast 33% pro Jahr und steigerte den Online-Anteil auf 90%. Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 wird die Muttergesellschaft Otto Group Anfang April in Hamburg bekanntgeben.

11.02.2016Redakteur: Bert Rösch
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