Rabatte kurbelten Modekonsum kaum an
HML Modemarketing: Die Frühjahr/Sommersaison verlief unspektakulär. Mode lieferte nur wenige Impulse
Modische Hosen, Kleider und Sneaker – nur wenige Produkte haben in der vergangenen Frühjahr/Sommersaion den Kunden Kaufimpulse gegeben. „Für modische Akzente haben die Konsumenten mehr ausgegeben“, sagt Ulla Ertelt von HML Modemarketing in Frankfurt. Im Juni und Juli hätten zudem die Reduzierungen in einigen Warengruppen einen kleinen Zuwachs gebracht – zumindest mengenmäßig.
Wertmäßig schlossen DOB und HAKA die Saison im Vergleich zum Vorjahr mit einem Rückgang ab. Das zeigt die Entwicklung der Konsumausgaben von Februar bis Juli 2012. HML Modemarketing analysiert viermal jährlich die Konsumausgaben für Mode. Dazu werden Verbraucher in 2200 Haushalten zu ihren Vorlieben beim Kauf von Bekleidung und Schuhen befragt. Die Konsumenten ordnen sich den Bereichen gehobener Markt, Markt der Mitte oder Preismarkt zu.
Dabei sind in der Damen- und in der Männermode ähnliche Tendenzen zu beobachten. Modetrends liefen über alle Märkte hinweg. Besonders gut kamen die neuen Hosenformen an. „Die Entwicklung geht weg von den Blue Jeans, die eine Sättigung erreicht haben, hin zu den neuen Hosenformen wie Colored Denim oder auch Chinos“, so Ertelt. Neben den Modetrends beeinflussten auch saisonale Faktoren die Entwicklung der Konsumausgaben. Die Verbraucher im gehobenen Markt kauften im Juni und Juli mehr und wertiger. „Dort griffen die Kunden schon häufiger zu neuer Herbstware, während in den anderen Märkten vor allem reduziert gekauft wurde“, sagt Ulla Ertelt.
Überraschend sei allerdings die Entwicklung des Preismarktes. „Mich fasziniert, dass der Preismarkt noch weiter schrumpfen kann“, sagt Ertelt. Und das, obwohl er sich bereits jetzt auf niedrigem Niveau befinde. Im Schnitt gäben etwa Männer in diesem Markt 178 Euro im Jahr für Bekleidung aus. „Der Druck auf den Markt, preiswert anzubieten, wird noch weiter zunehmen“, erwartet Ertelt.
Wertmäßig schlossen DOB und HAKA die Saison im Vergleich zum Vorjahr mit einem Rückgang ab. Das zeigt die Entwicklung der Konsumausgaben von Februar bis Juli 2012. HML Modemarketing analysiert viermal jährlich die Konsumausgaben für Mode. Dazu werden Verbraucher in 2200 Haushalten zu ihren Vorlieben beim Kauf von Bekleidung und Schuhen befragt. Die Konsumenten ordnen sich den Bereichen gehobener Markt, Markt der Mitte oder Preismarkt zu.
Dabei sind in der Damen- und in der Männermode ähnliche Tendenzen zu beobachten. Modetrends liefen über alle Märkte hinweg. Besonders gut kamen die neuen Hosenformen an. „Die Entwicklung geht weg von den Blue Jeans, die eine Sättigung erreicht haben, hin zu den neuen Hosenformen wie Colored Denim oder auch Chinos“, so Ertelt. Neben den Modetrends beeinflussten auch saisonale Faktoren die Entwicklung der Konsumausgaben. Die Verbraucher im gehobenen Markt kauften im Juni und Juli mehr und wertiger. „Dort griffen die Kunden schon häufiger zu neuer Herbstware, während in den anderen Märkten vor allem reduziert gekauft wurde“, sagt Ulla Ertelt.
Überraschend sei allerdings die Entwicklung des Preismarktes. „Mich fasziniert, dass der Preismarkt noch weiter schrumpfen kann“, sagt Ertelt. Und das, obwohl er sich bereits jetzt auf niedrigem Niveau befinde. Im Schnitt gäben etwa Männer in diesem Markt 178 Euro im Jahr für Bekleidung aus. „Der Druck auf den Markt, preiswert anzubieten, wird noch weiter zunehmen“, erwartet Ertelt.












