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Rocket Internet: Zwei Top-Manager gehen


Rocket Internet verliert zwei weitere Top-Manager. Die Leiterin der Rechtsabteilung, Franzisika Leonhardt, verlässt Ende Januar den Berliner Internet-Investor, der unter anderem an Zalando-Klonen in aller Welt beteiligt ist. Gut informierten Unternehmenskreisen zufolge nimmt demnächst auch Vize-Finanzchef Uwe Gleitz seinen Abschied. Rocket will die Personalien nicht kommentieren.

Gleitz arbeitet seit Januar 2013 bei Rocket, zunächst als Vice President Investment Management, dann als Chef der Abteilung Investment Management & Corporate Finance. Seit Juli 2014 ist der ehemalige Investmentbanker (J.P. Morgan) Senior Vice President Corporate Finance des Berliner Unternehmens.

Leonhard war 2013 von der Kanzlei Clifford Chance zu Rocket gewechselt. Nun konzentriert sich die promovierte Juristin und Absolventin der Elite-Uni Otto Weisheim School of Management (Kellog-WHU) ihrem eigenen Linked in-Profil zufolge wieder auf ihre eigene 2009 gegründete Kanzlei mit dem Namen Leonhard.

Gleitz und Leonhard folgen dem Beispiel von Kommunikationschef Andreas Winiarski, der bereits im Oktober seinen Hut genommen hatte. Der 37-Jährige ist seit Januar Managing Partner der Kommunikationsberatung Hering Schuppener. Seine Aufgaben bei Rocket hat kommissarisch der PR-Manager Nils Seger übernommen. Ein neuer Senior Vice President Communications werde derzeit gesucht, heißt es in der Berliner Konzernzentrale.

Rocket Internet ist an rund 140 Internetfirmen in 110 Ländern beteiligt und beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter. Die Modebeteiligungen sind in der Global Fashion Group (GFG) gebündelt. Sie umfasst die Zalando-Geschwister Dafiti (Südamerika), Namshi (Naher Osten), Jabong (Indien), Lamoda (Russland) und Zalora (Südostasien, Australien und Neuseeland). Die Modesparte steigerte ihren Transaktionsumsatz in den ersten neun Monaten des vergangenen Geschäftsjahr um 61% auf fast 1,06 Mrd. Euro. Der Nettoumsatz betrug 659,5 Mill. Euro, der bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fast 225 Mill. Euro. Die Zahlen für das komplette Geschäftsjahr 2015 will Rocket im April veröffentlichen.

Derweil bleibt die Aktie weit unter ihren Erwartungen. Am Mittwoch  notierte das Wertpapier bei 23,24 Euro, also 45% unter dem Ausgabepreis von 42,50 Euro am 1. Oktober 2015.
14.01.2016Redakteur: Bert Rösch

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