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Salvatore Ferragamo plant Preiserhöhung


Salvatore Ferragamo wird die Preise in Europa erhöhen, das hat CEO Michele Norsa in einem Interview mit der Financial Times angekündigt. Demnach plant das italienische Luxusmodeunternehmen, in den nächsten Monaten Produkte wie Taschen und Schuhe, die bei Touristen besonders beliebt sind, teurer zu verkaufen. Norsa verweist auf den Pariser Luxusgüterkonzern: „LVMH hat die Preise um 8% erhöht, wir werden Erhöhungen im unteren einstelligen Prozentbereich vornehmen.“

Hintergrund ist, dass die Umsätze in Europa und in den USA im dritten Geschäftsquartal um 16 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegten, während sich das China-Geschäft mit einem Plus von 7,7% im Retail abschwächte und die dortigen Wholesale-Erlöse sogar um 16% fielen. Heißt: Die chinesischen Touristen kaufen lieber in Europa als in China, wo die Luxus-Produkte wegen fällig werdender Steuern um etwa ein Drittel teurer sind.

Norsa ist sich sicher, dass die neue Preis-Taktik in Europa aufgeht. Auf seinen Reisen durch die europäischen Großstädte sei ihm aufgefallen, dass ein Bedarf nach Luxus, getragen von shoppenden Touristen, da sei. „Das ist eine große Chance, denn sie suchen das ganze Jahr über nach Mitbringseln und Geschenken– und nicht nur an Weihnachten“, sagte der CEO. Um noch mehr Kundschaft, allen voran Chinesen, in die Stores zu locken, kündigte die Luxus-Marke an, Stores in Touristen-Städten wie Frankfurt, Zürich, Wien, Mailand und Rom zu renovieren.

17.01.2013Redakteur: Janine Damm

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