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Schweiz: Einkaufstourismus gestiegen


Foto: IG DHS
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Die Konsumenten in der Schweiz haben im Jahr 2015 verstärkt im Ausland eingekauft. Nach Berechnungen der Großbank Credit Suisse (CS) betrug der Wert der Schweizer Auslandseinkäufe stationär und Online annähernd 11 Mrd. Franken (10,14 Mrd. Euro). Dies entspreche einem Zehntel des Gesamtumsatzes des Schweizer Einzelhandels.

Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizer Nationalbank stieg die Zahl der stationären Auslandseinkäufe verglichen mit dem Vorjahr um etwa 8%, wie aus der Studie „Retail Outlook 2016“ hervorgeht, die die CS jetzt veröffentlicht hat. Demnach entfielen die meisten Einkäufe außerhalb der Schweiz mit einem Anstieg von 11% auf Deutschland. Insgesamt musste das Segment Bekleidung und Schuhe in der Schweiz 2015 einen nominalen Umsatzrückgang von 3,7% gegenüber dem Vorjahr hinnehmen.

Zudem wurde der Internet-Handel in der Schweiz gefördert, nicht zuletzt durch den Online-Start von Händlern wie H&M in der Alpenrepublik. Die Ökonomen der CS gehen daher davon aus, dass der Online-Handel 2015 „kräftig gewachsen“ ist. Bereits im Jahr 2014 hätten die Konsumenten knapp 7 Mrd. CHF im Internet ausgegeben. Davon seien rund 5 Mrd. CHF an Schweizer Onlineanbieter und Versandhändler und 900 Mill. CHF an ausländische Online-Anbieter geflossen. Insgesamt habe der Online-Umsatz der Schweizer Anbieter rund 8% über dem Vorjahr gelegen.

06.01.2016Redakteur: Andrea Hackenberg

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