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Scotch & Soda pusht Deutschland-Business


Global Sales Director Alex Jaspers (l.) und Marketing-Chef Adam Kakembo
Global Sales Director Alex Jaspers (l.) und Marketing-Chef Adam Kakembo
Das Casualwear-Label Scotch & Soda drückt in den kommenden drei Jahren aufs Gas. Global – aber insbesondere in Deutschland möchte das Label aus Amsterdam kräftig wachsen. „Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir in Deutschland einen Umsatz von rund 85 Mill. Euro gemacht, das ist in etwa genau so viel wie in den Niederlanden“, sagt Chief Marketing Officer Adam Kakembo. „Mit dem Unterschied, dass die Niederlande 17 Millionen Einwohner haben und Deutschland 80 Millionen“. Daher sieht das Label, dessen Kollektionen bekannt für ihre verspielten Details sind, bei der Marktdurchdringung noch reichlich Luft nach oben.

Bis 2019 sollen sich die Erlöse in Deutschland verdoppeln, kündigte Global Sales Director Alex Jaspers in einem Gespräch mit der TextilWirtschaft an. Geschehen soll das Wachstum mit der Pushen dreier Kanäle: Eigener Retail. Wholesale-Business. Und mit Marketing. Mindestens fünf Millionen Euro pro Jahr steckt das Modeunternehmen allein in Deutschland bis 2019 in crossmediale Marketingaktivitäten. Zudem arbeitet das 1985 gegründete Label erstmals mit einer Werbeagentur zusammen und plant eine globale Werbekampagne. Mit dem Marketing-Mix möchte Scotch & Soda die Bekanntheit seiner Kollektionen, insbesondere die gleichnamige Menswear, die 60% der weltweiten Erlöse ausmacht, und die DOB-Linie Maison Scotch, deren Umsatzanteil bei 35% liegt, steigern, aber auch die KOB-Linien Scotch Shrunk (Jungen) und Scotch R’Belle (Mädchen) promoten.

Das Store-Portfolio bundesweit, das derzeit 14 Läden umfasst, soll in den kommenden drei Jahren verdreifacht werden. Und auch im Wholesale möchte das Unternehmen wieder wachsen – gerne auch mit der Installation von Shop-in-Shops. Den Trend im deutschen Markt, Shops im Multilabel-Handel zu Gunsten luftigerer Flächen zurückzufahren, begegnet der Head of Sales mit Zahlen: So sei die Flächenproduktivität nach der Installation deutlich gestiegen, zum Beispiel in den Filialen der niederländischen Kaufhauskette De Bijenkorf und hierzulande etwa bei Konen in München.

Mehr zur neuen Deutschland-Strategie von Scotch & Soda lesen Sie in der aktuellen TextilWirtschaft an diesem Mittwoch ab 18 Uhr auf dem iPad oder ab Donnerstag in der Printausgabe.
10.02.2016Redakteur: Janine Damm

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