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Snapchat bald auch Shopping-Plattform


Foto: Snapchat
Foto: Snapchat
Die Foto-Messenger-App Snapchat soll demnächst auch als Shopping-Plattform agieren. Das kündigte Joanna Coles, Mitglied des Snapchat-Verwaltungsrates und „Cosmopolitan“-Chefredakteurin, auf dem Technologiekongress Re/Code  in der kalifornischen Stadt Dana Point an.

Demnach soll der gemeinsam von Snapchat und der Cosmopolitan-Mutter Hearst Corporation entwickelte Snapchat-Channel Sweet entsprechend umgewandelt werden. „Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird sich Sweet in eine E-Commerce-Plattform verwandeln, so dass Sie dort direkt einkaufen können“, sagt Coles.

Snapchat hatte vor über einem Jahr Krish Jayaram als Director angeheuert. Er kam von der PayPal-Tochter Braintree, die kürzlich eine Software für Contextual Commerce vorgestellt hat. Sie ermöglicht PayPal-Handelspartnern, sogenannte Buy Buttons in Content-Umfeldern zu platzieren, zum Beispiel Blogs, Anzeigen, Berichte, E-Mail-Newsletter und Social Media-Beiträge. Außerdem beteiligte sich Snapchat unbestätigten US-Medienberichten zufolge 2015 an der Shopping-App Spring, auf der Modemarken ihre Ware anbieten.

Laut Wall Street Journal wird das nicht börsennotierte Start-up derzeit mit umgerechnet rund 13,5 Mrd. Euro (15 Mrd. Dollar) bewertet. Die ähnlich positionierte Social Media-Plattform kommt auf 11 Mrd. Dollar.
18.02.2016Redakteur: Bert Rösch

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