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Stockmann: Russland-Rückzug zahlt sich aus


Die finnische Warenhausgruppe Stockmann hat im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 1,43 Mrd. Euro erzielt, nach 1,6 Mrd. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg von 18,1 auf 43,4 Mill. Euro, der Periodenverlust aus fortgeführten Aktivitäten konnte von minus 60,3 auf 43 Mill. Euro verringert werden. „Das vergangene Jahr war für Stockmann mit einer Reihe von Veränderungen historisch. In Übereinstimmung mit unserer Strategie haben wir uns von verlustbringenden Geschäfts- und Produktbereichen getrennt, mit dem Ausstieg aus dem russischen Markt als größtem Schritt“, erklärt CEO Per Thelin.

Der Verkauf der russischen Häuser an die Reviva Holdings Limited habe sich bereits im vierten Quartal positiv bemerkbar gemacht, heißt es aus Helsinki. Bei einem Umsatzrückgang von 476,3 auf 420 Mill. Euro sei das Ebitda von Oktober bis Dezember von 22 auf 37,9 Mill. Euro gestiegen. Zugleich wurde ein Periodengewinn von 16,6 Mill. Euro verzeichnet, nach einem Minus von 4,1 Mill. Euro im Vorjahresquartal.

Für das laufende Geschäftsjahr wird aufgrund weiterer strategischer Maßnahmen ein weiterer Umsatzrückgang erwartet. Das operative Ergebnis soll jedoch wieder leicht steigen.

18.02.2016Redakteur: Elke Sieper

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