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Tchibo: Teilrückzug vom Impulsgeschäft


Nach jahrelang schwächelnden Umsätzen mit dem Konzept „Jede Woche eine neue Welt“ will Tchibo ab 2017 sein Nonfood-Geschäft umstellen. Der Umfang der wöchentlichen Angebote soll deutlich reduziert werden, dafür wird es feste Warenkategorien geben. Unter anderem mit Wäsche, Kinder- und Sportbekleidung. Das haben Tchibo-CEO Markus Conrad und Nonfood-Geschäftsführerin Senay Kücük Tansu im Gespräch mit der Lebensmittelzeitung angekündigt, die wie die TextilWirtschaft in der Frankfurter dfv Mediengruppe erscheint.

Demnach soll das heute etwa 50 Artikel umfassende wöchentliche Aktionsangebot auf 20 bis 30 Produkte geschrumpft werden. In den eigenen Filialen und den Depots im Lebensmittelhandel will der Hamburger Handelskonzern die Ware jeweils nur zwei Wochen lang anbieten. Bisher seien die Artikel vier bis fünf Wochen verfügbar. Außerdem wolle Tchibo die Möglichkeit schaffen, das Sortiment in den Filialen und Depots an lokale Gegebenheiten anzupassen, indem nur bestimmte Warengruppen angeboten werden. Das neue Konzept solle im ersten Quartal 2017 zunächst im Internet eingeführt werden.

Tchibo hat sich bereits 2014 vom ausschließlichen Impulsgeschäft verabschiedet und im Online-Shop unter der Kategorie Lieblingsstücke ein Dauersortiment eingeführt. Unter anderem mit den Kategorien Damen, Herren, Kinder & Babies, Sport & Freizeit, Wäsche und Umstandsmode.

07.03.2016Redakteur: Matthias Erlinger

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