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US-Handel: Neue Outdoor-Trends


Im Anschluss an den zweitwärmsten Winter nach 2012 sind die Läger der US-Einzelhandel voll mit unverkauften Mänteln und Jacken. Laut dem New Yorker Marktforschungsunternehmen The NPD Group sind die Outerwear-Umsätze in den USA im vierten Quartal 2015 um 6% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Zum Vergleich: Im Winter 2014/2015 hatte das Segment aufgrund der ungewöhnlich niedrigen Temperaturen in den USA um 9% zugelegt.

Zudem kaufen die US-Verbraucher mittlerweile statt schwerer Wintermäntel leichte, wattierte Jacken, die bei extremer Kälte in Layering z.B. als wärmendes Steppfutter eingesetzt werden können. “Die Verbraucher kaufen heutzutage Produkte, die sich in unterschiedlichsten Wetterverhältnissen vielseitig einsetzen lassen”, erklärt Matt Powell, Vice President und Sport Industry Analyst bei der NPD Group.

Umgekehrt stiegen die Erlöse mit Camping-Ausrüstungen im abgelaufenen Quartal um 13%. Dies sei laut der NPD Group neben dem warmen Wetter auch auf ein steigendes Verbraucherinteresse an neuen Formen des Camping zurückzuführen, beispielsweise auf das sogenannte “Urban Camping” in städtischen Hinterhöfen, Gärten und auf Dächern. Zu den am besten verkauften Produkten in dieser Kategorie gehörten im vierten Quartal 2015 u.a. Hängematten, Zelte und Zelt-Accessoires, die laut Powell allesamt zweistellig zulegten, teilweise bis um 36%.

11.03.2016Redakteur: Ulrike Howe
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