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Uhlsport GmbH: Handball-Ausrüster erlebt Boom


Bild: Uhlsport GmbH/Kempa
Bild: Uhlsport GmbH/Kempa
Der Ausrüster der deutschen Handball-Nationalmannschaft, die Uhlsport GmbH aus dem baden-württembergischen Balingen, profitiert vom aktuellen Boom um die Sportart. Seit dem EM-Sieg der Deutschen in Krakau habe die Nachfrage nach Produkten der Handball-Linie Kempa spürbar angezogen, bestätigt das Unternehmen auf Anfrage. Hoch im Kurs stehe insbesondere die nach dem deutschen Team benannte Kempa-„Badboys“-Kollektion, die derzeit nachproduziert werde.

Im Jahr 2015 konnte die Uhlsport GmbH den Umsatz nach eigenen Angaben um 10% auf 64,4 Mill. Euro steigern, knapp 20% davon entfallen auf die Marke Kempa. In welchem finanziellen Umfang sich das Unternehmen im Sport-Sponsoring insgesamt engagiert, dazu macht Uhlsport keine Angaben.

Kempa, benannt nach dem Göppinger Handballspieler Bernhard Kempa, war bereits von 2002 bis 2007 Ausrüster der Deutschen Handballnationalmannschaft und wurde dann von Adidas abgelöst. 2013 wurde der Vertrag mit der DHB-Auswahl bis 2019 erneuert. Zu einer etwaigen Verlängerung äußert sich Uhlsport nicht. Nur so viel: Man werde sich zunächst auf die bevorstehenden Handball-Events bei den Olympischen Spielen in Rio und der Weltmeisterschaft 2017 in Frankreich konzentrieren, so eine Sprecherin.

Die Anfänge der Uhlsport GmbH gehen auf das Jahr 1948 zurück, zunächst produzierte das Unternehmen Lederstollen und später Fußballschuhsohlen. Seit 2002 hat Uhlsport sich auf Teamsportarten spezialisiert und bietet die Marken Uhlsport (Fußball), Kempa (Handball) und Spalding (Basketball) an.
10.02.2016Redakteur: Andrea Hackenberg

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