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Unito: Otto Group-Tochter wächst langsamer


Bei der österreichischen Otto Group-Tochter Unito (Universal, Otto und Quelle) hat sich die Wachstumsrate fast halbiert. Wie die Grazer Versendergruppe mitteilt, erhöhten sich die Erlöse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2014/15 (28.2.) um 6,8% auf 158,2 Mill. Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das Plus noch bei 12,7% gelegen. In den vergangenen vier Jahren war Unito im Schnitt um rund 15% pro Jahr gewachsen, zuletzt um 12% auf 312 Mill. Euro.
 
Die Online-Umsätze erhöhten sich in den ersten sechs Monaten um 22%. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015/16 sollten über 90% der Erlöse im Internet erwirtschaftet werden. Zurzeit sind es etwa 82%. Dazu investiert das Unternehmen in den kommenden 18 Monaten rund 20 Mill. Euro in den E-Commerce und in daran anschließende Bereiche wie Service und Logistik. „Smartphones und neue Wearables werden zunehmend die Rolle eines persönlichen Shopping-Assistenten übernehmen und den Weg von der Inspiration bis zum tatsächlichen Kauf auf ein Minimum verkürzen“, sagt Unito-Geschäftsführer Harald Gutschi. Der Konzernchef geht davon aus, dass die Unito-Gruppe „überproportional von dieser digitalen Revolution profitieren wird“ und peilt daher bis zum Jahr 2020 eine Umsatzsteigerung auf rund 550 Mill. Euro an.
  
Die Unito-Gruppe ist in Österreich, Deutschland und der Schweiz aktiv. In Österreich ist das Unternehmen für die Versender Universal, Otto und Quelle sowie den Finanzdienstleister Oko zuständig. In der Schweiz agiert die Gruppe mit den Marken Ackermann und Quelle, in Deutschland mit den Marken Quelle und Alpenwelt.

25.09.2014Redakteur: Bert Rösch

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