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Urban Outfitters in Katzen-Kontroverse


Der US-Modefilialist Urban Outfitters erhitzt die Gemüter gerade mit einer Initiative, bei der Kunden von acht Stores in Manhattan und Brooklyn am 8. August, dem sogenannten International Cat Day, beim Kauf von Ware als „Bonus” kostenlos ein Adoptiv-Kätzchen mitnehmen konnten. Durchgeführt wurde das Projekt gemeinsam mit der gemeinnützigen Tierschutz-Organisation „Best Friends Animal Society”. Der Modehändler  aus Philadelphia/Pennsylvania übernahm für jeden neuen Katzenbesitzer die Adoptionsgebühren. Zudem wurden die Kunden zu Spenden aufgerufen und erhielten als Dank Discounts auf Ware und kostenlose T-Shirts.
 
Bei Bekanntwerden der Initiative ging sofort ein Aufschrei durch die sozialen Medien. Die neuen Adoptiv-Eltern würden nicht genug überprüft, lauten die Vorwürfe im Netz. „Einige dieser kleinen Kätzchen werden bei Tierquälern landen und misshandelt”, fürchtet beispielsweise eine Kommentatorin. Aber es gab auch viel Zustimmung unter den rund 1200 Kommentaren allein auf Instagram. Insgesamt wurden über die Initiative laut Eric Rayvid von Best Friends Animal Society 61 der 63 zur Adoption angebotenenen Katzen vermittelt.

11.08.2015Redakteur: Ulrike Howe
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