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V&D-Insolvenz: Lieferanten in Nöten


Die Sorge um mögliche Folge-Insolvenzen nach der Pleite der niederländischen Warenhaus-Kette V&D ist nicht unbegründet: Wie jetzt bekannt wurde, hat die Unlimited Sports Group beim zuständigen Gericht in Amsterdam für zwei Handels-Formate einen Antrag auf Zahlungsaufschub gestellt, nachdem zwei zum Konzern gehörende Retailer in finanzielle Not geraten sind. 

Zum Einen bekam der zur Gruppe gehörende Outdoor- und Sportartikel-Hersteller Perry Sport die Umsatzausfälle der elf Shop-in-Shops zu spüren, die der Sportanbieter in den Filialen der Warenhaus-Kette V&D hatte. Ende Dezember hatte V&D Insolvenz angemeldet.

Und auch der Sportanbieter Aktie Sport, der wie Perry Sport zur Unlimited Sports Group gehört, ist aufgrund einer vorausgegangenen Insolvenz in die Bredouille geraten. Nach der Pleite des niederländischen Einzelhandelskonzerns Macintosh im vergangenen Jahr kam die Schuhkette Scapino in neue Hände. Weil der neue Eigentümer auf den Flächen nicht mehr die 128 Aktie Sport-Shops betreiben wollte, hat die Sportkette Schwierigkeiten, die Umsätze aufzufangen.  Findet sich für keines der beiden Unternehmen ein Käufer, sind 2300 Arbeitsplätze gefährdet. 


Alle Läden bleiben noch sechs Wochen lang geöffnet, ebenso ihre Online-Shops. Ziel ist es, bis dahin einen Käufer für beide Konzepte zu finden, teilte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung auf Anfrage mit. Es hätten sich bereits einige Interessenten gemeldet, in der kommenden Woche soll mit den Verhandlungen begonnen werden.
24.02.2016Redakteur: Janine Damm

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