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V&D: Restaurant-Kette ist verkauft


Das Warenhaus-Geschäft und die Restaurant-Kette La Place, die zu dem ums Überleben kämpfenden niederländischen Konzern Vroom & Dreesman (V&D) gehören, haben künftig getrennte Eigentümer. Die Jumbo Groep Holding, besser bekannt als niederländische Supermarkt-Kette Jumbo, übernimmt La Place, teilte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung am Dienstagabend mit. Teil dieses Deals sind allerdings nur die Standalone-Stores von La Place, nicht jedoch die Restaurants in den V&D-Häusern.

Trotzdem sei es damit gelungen, einen Großteil der Arbeitsplätze in der Verwaltung und in den übernommenen Restaurants zu sichern, so der Sprecher. Zudem seien mit dem Verkauf der Restaurant-Sparte nun auch die Chancen für einen Neustart der 63 V&D-Warenhäuser gestiegen. Wie es mit der Kaufhaus-Sparte weitergeht, bleibt indes noch unklar. Derzeit laufen noch Gespräche mit zwei ernsthaften Übernahme-Kandidaten.

Seit Ende Dezember befindet sich V&D in einem vorläufigen Insolvenzverfahren, das Unternehmen steckte aber schon länger in finanziellen Schwierigkeiten. Bereits 2013 schrieb V&D rund 42 Mill. Euro Verlust bei einem Umsatz von 619 Mill. Euro, 2014 rutschte das Unternehmen mit einem Minus von 49 Mill. Euro bei einem Umsatz von 604 Mill. Euro noch tiefer in die roten Zahlen. Verringerte Ladenmieten für einige Standorte und die Entlassung von 400 Mitarbeitern reichten nicht aus, die finanzielle Situation zu bessern.

27.01.2016Redakteur: Janine Damm

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