Verdi: Weltweite Arbeitsrecht-Kampagne
Mit einer internationalen "Kampagne für Beschäftigtenrechte entlang der Textil-, Bekleidungs- und Einzelhandelskette" fordert Verdi gemeinsam mit den Betriebsräten und Gewerkschaften aus aller Welt die Konzerne zur aktiven Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben auf. Kern der Kampagne sind vier Forderungen: die Unterzeichnung einer gemeinsamen Brandschutzvereinbarung, höhere Löhne für ein besseres Leben, ein Zugangsrecht für Gewerkschaften sowie Transparenz und Offenlegung der Zulieferer. "Auch die Gesamtbetriebsräte von H&M und Zara haben die Unternehmensleitung aufgefordert, sich für diese vier Forderungen einzusetzen", sagte Verdi-Einzelhandelsexperte Johann Rösch der TextilWirtschaft. Mit deutschlandweiten Aktionen und Flashmobs will die Gewerkschaft in den kommenden Wochen die Filialisten, aber auch die Konsumenten für dieses Thema sensibilisieren.
Meghna Sukumar von der Gewerkschaft Gafwu die Situation in Indien sagt, dass die Codes of Conduct in indischen Unternehmen zwar bekannt seien, aber nicht eingehalten werden. Und Anton Marcus, Generalsekretär der Gewerkschaf FTZ in Sri Lanka, beschreibt, wie mehr als 280.000 Menschen, zum Großteil junge Frauen, für 52 Euro im Monat oft zehn bis zwölf Stunden täglich ohne einen freien Tag arbeiten: "Sie können keine Mittagspausen machen und nicht zur Toilette gehen, weil sie dann ihre Norm nicht schaffen." Beide fordern die Großkonzerne auf, mehr Verantwortung zu übernehmen und sich für weltweit einheitliche Mindestlöhne einzusetzen. Mit nur 12 Cent mehr für ein T-Shirt könnten die Näherinnen dort laut Verdi schon 50 Euro mehr Lohn monatlich bekommen.
Meghna Sukumar von der Gewerkschaft Gafwu die Situation in Indien sagt, dass die Codes of Conduct in indischen Unternehmen zwar bekannt seien, aber nicht eingehalten werden. Und Anton Marcus, Generalsekretär der Gewerkschaf FTZ in Sri Lanka, beschreibt, wie mehr als 280.000 Menschen, zum Großteil junge Frauen, für 52 Euro im Monat oft zehn bis zwölf Stunden täglich ohne einen freien Tag arbeiten: "Sie können keine Mittagspausen machen und nicht zur Toilette gehen, weil sie dann ihre Norm nicht schaffen." Beide fordern die Großkonzerne auf, mehr Verantwortung zu übernehmen und sich für weltweit einheitliche Mindestlöhne einzusetzen. Mit nur 12 Cent mehr für ein T-Shirt könnten die Näherinnen dort laut Verdi schon 50 Euro mehr Lohn monatlich bekommen.












