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Viktor & Rolf: Aus für Ready-to-wear


Aus der jüngsten Haute Couture-Schau von Viktor & Rolf.
Aus der jüngsten Haute Couture-Schau von Viktor & Rolf.
Die holländische Designermarke Viktor & Rolf stellt ihre Womenswear und Menswear ein und konzentriert sich künftig auf Couture, Parfüm und Lizenzen. Die Gründer, das Designer-Duo Viktor Horsting und Rolf Snoeren, trafen die Entscheidung gemeinsam mit dem Mehrheitsaktionär OTB Group, der Holding des italienischen Unternehmers Renzo Rosso. „Unsere Strategie ist es, Viktor & Rolf im höchsten Luxussegment zu positionieren“, erklärte Renzo Rosso in einer Mitteilung am Dienstag.

Wie eine Sprecherin bestätigte, werden die letzten Kollektionen für Herbst-Winter 2015 noch ausgeliefert. Die Marke wird dagegen nicht mehr an der kommenden Fashion Week im März in Paris mit einem Defilee teilnehmen.
Viktor & Rolf bedient mit Womenswear und der HAKA-Linie Viktor & Rolf Monsieur rund 100 Kunden „überwiegend in Europa und Russland, aber auch in Asien“.

Das Designer-Duo hatte seine Marke 1993 lanciert, machte sich mit kreativen Auftritten während der Haute Couture in Paris einen Namen und startete im Jahr 2000 mit Ready-to-wear. 2005 kam mit Lizenznehmer L’Oreal sein bisher bekanntestes Parfüm „Flowerbomb“ auf den Markt. Ihm folgten der Herrenduft „Spicebomb“ und „Bonbon“.

03.02.2015Redakteur: Bea Gottschlich
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