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Wal-Mart will US-Wirtschaft ankurbeln


Der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores aus Bentonville/Arkansas wird sein Einkaufsvolumen für in den USA produzierte Nonfood-Artikel im Laufe der nächsten zehn Jahre um rund 50 Mrd. Dollar (37,6 Mrd. Euro) erhöhen. Wie Konzernchef Bill Simon erklärt, sollen damit neue Jobs in den USA geschaffen und es soll die amerikanische Wirtschaft unterstützt werden. Bei den Produktgruppen handle es sich u.a. um Bekleidung, Wohnartikel und Spielzeug. „Wenn sich weitere große Einzelhändler anschließen, könnte in den USA zusätzliche Ware im Wert von mehr als 500 Mrd. Dollar produziert werden“, sagte Simon.

Wal-Marts „Made in America“-Initiative wurde bereits 1985 von Firmengründer Sam Walton gestartet. Aktuell liegt der Anteil von Ware aus amerikanischer Produktion bei rund zwei Drittel des Wal-Mart-Angebots. Außerdem will das Unternehmen in den nächsten Jahren über 100.000 Kriegsveteranen einstellen und den Übergang von Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigte beschleunigen.

17.01.2013Redakteur: Ulrike Howe

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