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Zalando rechnet mit 34% Umsatzplus


Zalando hat den Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge im Geschäftsjahr 2015 um 33,5% bis 33,8% auf 2,95 bis 2,96 Mrd. Euro gesteigert. Das um aktienbasierte Vergütungen bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) liegt bei 96 bis 114 Mill. Euro, nach 81,9 Mill. Euro im Vorjahr. Der Berliner Online-Händler bestätigt damit seine Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von 33% bis 35% und einer Ebit-Marge von 3% bis 4%.
 
 „2015 war ein herausragendes Jahr für uns. In unserem ersten Jahr als börsennotiertes Unternehmen haben wir unser Wachstum deutlich beschleunigt, wichtige langfristige Investitionen getätigt und sind klar profitabel geblieben. Auf diesem Weg werden wir weitermachen“, erklärt Rubin Ritter, Mitglied des Vorstands. Besonders das starke Wachstum und die Margenentwicklung im vierten Quartal, die innerhalb der Prognose lagen, hätten die Stärke des Geschäfts auch unter herausfordernden Marktbedingungen demonstriert, so Ritter.
 
Im vierten Quartal lag das Umsatzwachstum bei 30% bis 31% auf 865 bis 872 Mill. Euro. Für die letzten drei Monate des Jahres erwartet Zalando ein bereinigtes Ebit im Rahmen der Management-Prognose von 61 bis 78 Mill. Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahrs lag es bei 66 Mill. Euro). Alle Kostenpositionen hätten sich gemäß der internen Erwartungen entwickelt, heißt es aus Berlin.

Zalando-Vorstand David Schneider zeigt sich mit der Nachfrage im Quartal zufrieden. „Lifestyle-Produkte sind toll gelaufen. Heavy Outerwear wegen des warmen Wetters natürlich nicht, das lief erst sehr spät an", sagte der für das Sortiment zuständige Geschäftsführer der TW. Die engere Zusammenarbeit mit einigen Industriepartnern zahle sich bereits aus. „Wir sind sehr viel flexibler geworden, seit wir uns im Verlauf der Saison mit Herstellern intensiver darüber austauschen, was gut läuft und was nicht. Wir können schneller reagieren." Dadurch habe sich die Vollpreisphase bereits verlängert.
 
Probleme mit Altware gebe es nicht, Schneider sieht hier dennoch Potenzial: „Je besser wir in der Abstimmung mit den Lieferanten werden, desto weniger müssen wir aus der Bestandsperspektive pricen." Probleme mit der Zahlungsmoral einiger Kunden, die die Vorquartale belastet hatten, gebe es nicht mehr, heißt es in Berlin.

Die endgültigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2015 werden zusammen mit der Management-Prognose für das Geschäftsjahr 2016 planmäßig am 1. März veröffentlicht.

19.01.2016Redakteur: TextilWirtschaft online

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