Zalando verdreifacht Nettoumsatz
Der Online-Shopbetreiber Zalando meldet für das Geschäftsjahr 2011 einen Nettoumsatz von 510 Mill. Euro. Damit hat sich der Umsatz, der noch 2010 bei 150 Mill. Euro und 2009, im ersten Jahr nach der Gründung, bei 6 Mill. lag, im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Dabei werde mehr als die Hälfte des Umsatzes in den elf Auslandsmärkten und außerhalb der einstigen Kernkompetenz Schuhe erzielt. „Diese Resultate belegen die erfolgreiche Expansion in neue Länder und Kategorien, und dass sich die Investitionen in diese Bereiche auszahlen“, erklärt Robert Gentz, Gründer und Geschäftsführer der Zalando GmbH. Das Unternehmen sei nicht nur mit Blick auf den Umsatz gewachsen, sondern auch in seiner Substanz. So werden an den Firmenstandorten in Berlin und Brandenburg inzwischen mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Juli wurde ein neuer Technologie-Standort in Dortmund eröffnet, in dem künftig bis zu 60 Entwickler tätig sein sollen. Zudem errichtet Zalando derzeit in Erfurt ein Logistikzentrum, um dort seine europäischen Vertriebsaktivitäten zu stärken. Die Auslandsexpansion läuft weiter. In dieser Woche wurden Shops in Dänemark und Finnland gelauncht.
Zu den Ergebnissen wollen sich die Zalando-Chefs allerdings nicht äußern. Dass bereits schwarze Zahlen geschrieben werden, ist unwahrscheinlich. Die einzigen offiziellen Angaben zum Geschäftserfolg liefert der im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschluss für 2010, in dem noch Verluste von mehr als 20 Mill. Euro verzeichnet sind.
Zu den Ergebnissen wollen sich die Zalando-Chefs allerdings nicht äußern. Dass bereits schwarze Zahlen geschrieben werden, ist unwahrscheinlich. Die einzigen offiziellen Angaben zum Geschäftserfolg liefert der im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschluss für 2010, in dem noch Verluste von mehr als 20 Mill. Euro verzeichnet sind.












