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Zara: Zoff mit Betriebsräten


Zara liegt erneut im Clinch mit Verdi. Diesmal geht es um zwei Mitglieder des Betriebsrats, die die Deutschland-Tochter des spanischen Modekonzerns laut Verdi vor die Tür setzen möchte.

Das Unternehmen versuche zum wiederholten Male, dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats, Festim Lezi, sowie dem Sprecher des Wirtschaftsausschusses, Marco Grüneschild, zu kündigen. Laut Verdi gehe es dabei um eine Nebentätigkeit der beiden als Referenten für Seminare zur Weiterbildung von Betriebsräten. Diese sei allerdings bislang nicht ausgeübt worden.

Zara habe bereits in der Vergangenheit versucht, Lezi und Grüneschild zu kündigen, sei damit aber vor Gericht gescheitert. „Das Vorgehen ist ein Angriff auf demokratisch gewählte Betriebsräte. Zara will sich scheinbar freie Bahn verschaffen, um möglichst ungestört und zulasten der Beschäftigten bei Umstrukturierungen und Stellenabbau Fakten zu schaffen. Wir fordern Zara auf, das Kündigungsbegehren zurückzuziehen“, sagt Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. In der Zentrale von Zara Deutschland in Hamburg wollte man zu den Vorwürfen keine Stellung nehmen.

30.03.2016Redakteur: Jörg Nowicki
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