Auch in den Tagen der Berliner Modewoche regiert in den Schaufenstern der Modehändler in erster Linie der Rotstift. Sale ist omnipräsent. Es gibt allerdings Ausnahmen: P&C zum Beispiel. Der Düsseldorfer Filialist hat speziell für seinen Designer for Tomorrow Award sehenswerte Schaufenster gestaltet, in denen die Finalisten und ihre Entwürfe präsentiert werden. Oder auch das KaDeWe. Der Luxus Department-Store widmet dem Berliner Modesalon die zehn prominent an der Tauentzienstraße gelegenen Fenster. Jeder Designer ist dort mit einem Look vertreten.



Peek & Cloppenburg. Der Düsseldorfer Filialist bringt die fünf Finalisten seines Nachwuchs-Awards „Designer for Tomorrow“ ins Schaufenster. Zumindest ihre Namen und ihre Mode. Denn in jedem Schaufenster ist ein Entwurf der Nachwuchstalente zu sehen, umschwirrt von einer Wolke von Pfeilen, versehen mit dem Namen der jungen Designer. Alle streben auf ein Ziel zu – die Designer for Tomorrow-Zielscheibe. Motto: Wir bringen Talente ans Ziel.



KaDeWe. Der Berliner Department Store unterstützt die Idee des Anfang des Jahres lancierten Berliner Mode Salons im Kronprinzenpalais, der Modedesign aus Deutschland eine internationale Plattform bieten will. Die mit Hilfe von Foto-Drucken gestalteten Rückwände sind dem Kronprinzenpalais mit seinen klassizistischen Säulen nachempfunden. Im Vordergrund sind Entwürfe der dort ausstellenden Designer zu sehen.



Departmentstore Quartier 206. Nicht die Fashion Week, aber ein anderes internationales Großereignis hat der Departmentstore Quartier 206 an der Friedrichstraße zum Thema seiner Schaufenster gemacht: Tour 206, heißt das Motto, das auf die Tour de France anspielt. Selbstverständlich sind auch Fahrräder in den Fenstern zu sehen. Ein wenig lokalen Bezug gibt es dann doch, über Straßenkarten von Berlin an den Rückwänden.



Adidas. Licht lenkt Blicke. Das stellen die Adidas-Fenster unter Beweis. In jedem Schaufenster ist der Sportschuh der Star, unterstützt von großen Stimmungsbildern und plakativer Neonschrift.



Jil Sander. Marke pur. Das ist wohl nirgendwo klarer zu sehen als bei Jil Sander. Ganz abgeräumt, ganz pur sind die Schaufenster gestaltet. Nur ein großes, beleuchtetes Display mit einem Kampagnen-Motiv und ein Look, gezeigt an einer reinweißen Schaufensterfigur mit nur angedeuteten Gesichtszügen.