An Premieren herrscht während der Fashion Week kein Mangel. Neue Labels, neue Designer, neue Events. Und auch ein Fashion-Store gab vergangene Woche in Berlin sein Debüt: Royal Republiq. Für das Schuh- und Taschenlabel ist es der erste Laden überhaupt. Weltweit. Der Standort: prominent. In den von Karl-Heinz Müller betriebenen Denimhöfen Blue Yard belegen die Holländer den 65 m² großen, ehemaligen Officine Creative-Store.

Müller ist auch als Partner mit im Boot. „Es ist für uns ein Teststore, den wir in Kooperation mit Karl-Heinz Müller betreiben. Wenn es gut läuft, sind weitere Läden geplant. Auch Shop-in-Shop-Konzepte sind in Arbeit“, erklärt Martin Kuhlmann, Vertriebsmanager für Norddeutschland und Österreich.

Das Store-Design entstand in Zusammenarbeit mit Robert Dizdarevic, dem früheren Kreativ-Direktor der Bread & Butter. Charakteristisch für den minimalistischen Ladenbau sind schlichte Möbel, elegante Linien und sorgfältig ausgewählte Materialien, die ein Gallery-Feeling kreieren sollen. Ein Mix aus Hightech und Handarbeit, wie der Gründer und CEO von Royal Republiq Nicolas Kjaer es nennt. Einfache weiße Regale und ein blockiger Kassentisch mit Marmorplatte treffen auf einen reich verzierten Vintage-Präsentationstisch. Vorherrschende Farben: Weiß, Schwarz und Grau.

Das auf die Herstellung von Lederwaren spezialisierte Label wurde 2006 in Dänemark gegründet und hat heute seinen Firmensitz in Amsterdam. Zum Angebot gehören Lederschuhe, Taschen, Gürtel und Accessoires für Damen und Herren. Die VK-Preise liegen bei 250 Euro für eine College Bag, um die 200 Euro für Boots, 160 Euro für Loafer und 50 Euro für Gürtel und Geldbörsen.