Seit 1. März ist es endlich soweit: Der Frühling ist da, jetzt auch meteorologisch. Und passend dazu gab es fast überall in Deutschland milde Temperaturen, zum Teil sogar ein wenig Sonnenschein. Jetzt wird es Zeit, die Kunden dazu zu animieren, Wintermantel, Daunenjacke und dickes Schuhwerk einzulagern und die Frühlingsgarderobe aus dem Schrank zu holen. Flächen und Schaufenster im Modehandel müssen jetzt Lust auf Neues machen. Dass der Frühling auf höchst unterschiedliche Weise in die Läden kommen kann, zeigen die folgenden Beispiele:

Kaiser: Bei Kaiser in Freiburg wird die ruhige Variante in dezenten Farbtönen bevorzugt. Ein Meer aus großen weißen Blüten ergießt sich ins ansonsten in verschiedenen Beige-Tönen gehaltene Schaufenster. Weitere effektvolle Hingucker sind ein Dickicht aus weißen Ästen und die Silhouette mehrerer Frauenkörper.
Kaiser, Freiburg
Kaiser, Freiburg


Zinser: Bei Zinser knallt's nicht nur im Schaufenster. Farbe steht in dieser Frühjahrssaison in allen Häusern der Tübinger im Mittelpunkt. Die Schaufenster-Rückwände sind knallig bunt gestrichen, stimmungsvolle Sommer-Bilder sollen Lust auf Urlaub am Mittelmeer machen – und die entsprechende Kleidung. (Konzeption und Realisierung: dfrost, Stuttgart)
Zinser, Tübingen
Zinser, Tübingen


Lengermann+Trieschmann: Auf eine Reise in ferne Länder lädt auch L+T in Osnabrück ein. Die Kunden können dort die chinesische Mauer, grünen Dschungel und azurblaue Unterwasserhöhlen betrachten. Im Lichthof des Hauses ist sogar ein Kleinflugzeug gelandet, das von den Dekomitarbeitern selbst gebaut wurde. Denn zum Konzept des Hauses gehört es, dass sich die Gestaltung aus den Schaufenstern auf die Fläche zieht. Dort finden sich Palmwedel, Safariausrüstungen und wilde Tiere wie Tiger und Krokodile.
L+T, Osnabrück
L+T, Osnabrück


Hagemeyer:  Auf den Flächen grünt der Rasen, von der Decke baumeln kleine Blumentöpfe. Mit einfachen, aber wirkungsvollen Stilelementen zeigt Hagemyer in Minden, dass der Frühling da ist.