Licht erleuchtet, Licht erschafft Räume, Licht erweckt Emotionen – in welchem Maße, das ist seit Sonntag auf beeindruckende Weise in Frankfurt zu sehen. Zum sechsten Mal lädt die Luminale, die parallel zur Light+Building noch bis Freitag stattfindet, zu spektakulären Lichtinstallationen ein und wird dadurch durchaus zur Inspirationsquelle für Lichtplaner und Storedesigner. Während in den Messehallen auf der weltgrößten Beleuchtungsmesse rund 2400 Aussteller ihre neuen Produkte vorstellen, zeigen Lichtkünstler nach Messeschluss wie man mit moderner Lichttechnik zaubern kann. Die Einsätze sind dabei so vielfältig wie die Lichtfarben. Über 100 Lichtinstallationen illuminieren nach Einbruch der Dunkelheit das Rhein-Main-Gebiet.

Spielerisch, so wird etwa der 185 Meter hohe Tower 185 durch Lichttechnik in einen riesigen "Hau den Lukas" verwandelt. Romantisch, im Frankfurter Palmengarten bilden überdimensionale beleuchtete Engelstrompeten einen Pavillon. Dramatisch, auf dem Platz vor der Goethe-Universität werden Begriffe aus Raum und Zeit projiziert. Sie tauchen den gesamten Platz in diffuses Licht. Skulptural, auf der Frankfurter Hauptwache erstrahlt eine eiförmige Holzkonstruktion in wechselnden Lichtfarben. Neben den Lichteffekten spielten die Künstler hier mit Akustik- und Wassereffekten. Darüber hinaus geben eine Vielzahl von Lichtinstallationen In- und Outdoor Anregungen für den innovativen und effektvollen Umgang mit Licht.
Auf der Light+Building, die vom 15. bis 20. April in Frankfurt am Main stattfindet, präsentieren mehr als 2350 Hersteller ihre neuesten Entwicklungen aus der Licht- und Gebäudetechnik. Erwartet werden knapp 180.000 Messebesucher. Schwerpunktthema für Messe und Luminale ist in diesem Jahr Energieeffizienz.