Neuer Ladenbau, neuer Beratungsprozess, neue Warensteuerung. Cecil hat im März drei „Retail Laboratories“ eröffnet. In Lüneburg, Langenhagen und Oberhausen sind Monolabel-Stores entstanden, in denen das neue Konzept in unterschiedlichen Ladengrößen getestet und analysiert wird.

Mit einer Verkaufsfläche von 115m² handelt es sich in Oberhausen um die größte Neueröffnung des Anbieters. Der Store zeigt exemplarisch, wie Cecil die Vorteile des stationären Geschäfts gegenüber des Online-Handels nutzen und ein kundenorientiertes Einkaufserlebnis schaffen will.

Ein wesentlicher Fokus des Store-Konzepts liegt auf der Kundenberatung. So ist ein Kommunikationstisch zentraler Bestandteil des Ladens. Der klassische Kassiervorgang wird durchbrochen, indem der Tisch als Plattform des Austauschs – und damit sowohl für die Beratung als auch für das Kassieren und Verpacken dient. Digitale Anzeigen unterstützen das Verkaufsgespräch mit Produktinformationen, Outfitvorschlägen und Informationen zur Marke.

Zu den Highlights des „Retail Laboratory“ zählen die offen gestalteten, großräumigen Kabinen. Mit weiteren 39m² nehmen sie einen beachtlichen Teil der Gesamtfläche ein. Auch hier ist ein Display angebracht, über das Informationen zu verschiedenen Produkten abgerufen werden können. Mittels einer Ruffunktion kann der Kunde zudem eine Verkaufskraft in die Kabine rufen.

Der neu gestaltete Ladenbau von Cecil ist geprägt von Elementen der Natur. So kommen Warenträger aus Eichenholz zum Einsatz, im Kontrast dazu stehen Bodenfließen in Steinoptik. Die Wände, gestrichen in dunklem Grün, runden das Bild ab.

Entwickelt wurde das Store-Konzept mit dem finnischen Architektur-Studio Joanna Laajisto, die Store-Elemente wurden von Vitra produziert. Für die Umsetzung und Projektsteuerung zeichnet Projekt Arc verantwortlich.

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