S.Oliver goes digital. Der Systemlieferant hat im S.Oliver-Store im Bochumer Ruhrparkzentrum erstmals das neue Store-Konzept „Digital Signage” präsentiert. Auf einer Verkaufsfläche von 544m² wird das Sortiment um digitale Elemente an zentralen Punkten des Stores ergänzt. Auf diesen Screens stehen den Kunden Produkt-, Brand- und Service-Informationen zur Verfügung.

Bereits im Schaufenster trifft der Kunde auf einen 75 Zoll großen Monitor, auf dem Kampagnen-Spots zu sehen sind. Auch im Eingangsbereich ist ein Screen platziert, der auf Kollektions-Highlights und Aktionen hinweist. Über den Kassen werden auf einem weiteren Monitor Image-Videos abgespielt, um die Kunden in ihrer Wartezeit zu unterhalten. Ergänzt wird das digitale Programm durch eine Selfie Wall.

„Digital Signage spiegelt die Realität unserer Kunden wider. Die Menschen vernetzen sich immer stärker und ein digitales Store-Konzept ist unerlässlich für eine Kundenansprache auf Augenhöhe.“

Susanne Schwenger, Managing Director Product & Marketing bei S.Oliver
Digitalisierung trifft Gemütlichkeit
Das Store-Konzept „Digital Signage” steht im Zusammenspiel mit einem Ladenbau, der eine „Home-Story” erzählt. Die Verkaufsflächen sind als Wohnräume inszeniert - angefangen bei einem Wohnzimmer über eine Küche bis hin zu einer Bibliothek. Querstehende Wände dienen dabei als Raumteiler. Wohnliche Teppiche und Regal-Konstruktionen ergänzen das Bild.

So findet sich S.Oliver Red Label beispielsweise in einer Atmosphäre, die an Wohn- und Schlafzimmer erinnert. Während der Ladenbau im Bereich der Frauen in hellen Naturtönen gehalten ist, dominieren bei den Männern Grautöne.

Die Verkaufsfläche der Linie S.Oliver Black Label ist von Schlafzimmer, Separee und begehbarem Kleiderschrank inspiriert. Der Ladenbau ist in dunkleren Tönen gehalten, die Fläche ist hier eher clean.

Die Jeans-Kollektionen für Frauen und Männer sind in der „Denim Kitchen” angesiedelt. Zwischen Büchern finden Kunden wiederum das NOS-Sortiment der S.Oliver-Marken - erstmals in Kombination mit Schuhen und Taschen. Auf dem Weg zur Kasse befindet sich der Garten des Stores. So werden Tücher, Gürtel und Schmuck dekorativ zwischen Pflanzen inszeniert.

„Hygge ist gerade der große Trend aus Skandinavien. Das nehmen wir mit unserem neuen Ladenbau-Konzept auf, indem wir statt einer großen Fläche, viele kleine, gemütliche und inspirierende Verkaufseinheiten geschaffen haben.“

Cristina Viollaz, Director Retail bei S.Oliver
Das „Digital Signage”-Konzept sowie die Contentproduktion wurden mit der Münchner Digital- und Designagentur Iqi Studios umgesetzt. Das Ladenbau-Konzept „Home-Story” entwickelte und realisierte S.Oliver gemeinsam mit der Konhäuser GmbH. Der S.Oliver Store in Bochum gilt als Pilotprojekt. Die dort gesammelten Erfahrungen werden in die Konzeption weiterer Stores mit einfließen.

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