Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Dieser Spruch soll im Allgemeinen vor Enttäuschungen bewahren. Doch was aktuell im Interior Bereich so golden daherkommt, ist alles andere als enttäuschend. Messing. Alle Jahre wieder schwingt sich das Metall zum Trend auf. Und bietet zur kommenden Saison eine Alternative für das derzeit sehr präsente Thema Kupfer.

Messing also, fast täglich halten wir alle es in Form von 10, 20 und 50 Cent-Münzen in den Händen. Früher wurde es besonders gerne für Türklinken verwendet, da seine bakteriziden Eigenschaften ungeliebten Keimen schnell den Garaus machten. Heute schätzt man vor allem seine etwas rustikale, goldene Erscheinung und seine Wandelbarkeit. So kann es auf Hochglanz poliert, matt gebürstet, gelbgold, mit Rotstich oder fast weiß daherkommen. Je nach Zutaten und Verarbeitung. Selbst goldene Löffel sehen in Messing plötzlich gar nicht mehr so spießig aus.

Auf der Pariser Interior Design-Messe Maison & Objet und der Wohnaccessoires-Messe Tendence in Frankfurt war Messing besonders auf den Ständen der modischen Anbieter in verschiedensten Variationen zu sehen. Vasen, Lampen, Tisch- und Stuhlbeine... Wie bereits Kupfer könnte Messing in den kommenden Saisons für das Retail Design interessant werden. Für den goldenen Schliff im Laden.