Zu Schulzeiten sind Mischa Krewer und Oliver Baumgart regelmäßig von ihrer Heimat Fulda nach Frankfurt gefahren, um sich mit angesagten Klamotten einzudecken. Jetzt bereichern sie selbst die Mainmetropole um einen Sneaker-Store: Am 30. Juli haben die beiden Gründer von 43einhalb, Fulda, ihren zweiten Store unter gleichem Namen in der Stiftstraße 36 eröffnet.

Für das Konzept, das sich am vertrauten Interieur des Fuldaer Mutterschiffs orientiert, ist neben den beiden Inhabern Joe Klüber verantwortlich. Die Gegebenheiten des historischen Nitribitt-Hauses passen bereits bestens zur Philosophie des Ladens: Große Glasflächen, hohe Decken und starke Säulen. Schlichte Regalflächen in Weiß stehen in Kontrast zu den dunklen Stahlbetondecken und -böden. Damit der eher clean gehaltene 90m² große Verkaufsraum dennoch nicht zu museal wirkt, sorgt ein Holzpodest am Schaufenster für Wärme. Individualität kommt über die Stahlgitterwand hinter der Kasse ins Spiel, die durch im Wechsel angebrachte Bilder zur Galeriefläche wird.

Besonderes Merkmal des neuen Stores sind drei Selbstbedienungsterminals, an denen sich ein auf jedem Schuh angebrachter QR-Code abscannen lässt. Der Kunde sieht den Schuh dann nicht nur in mehreren Ansichten auf großen Bildschirmen überm Regal, er erhält auch alle wichtigen Informationen rund um das Modell und kann überprüfen, ob es im Laden oder im Online-Shop in seiner Größe vorrätig ist.