Back to basic – das war offensichtlich das Credo im neuen Tokioter Store des japanischen Labels Cabane de Zucca. Entworfen hat den Laden im In-Viertel Daikanyama der Architekt Jo Nagasaka von Schemata Architects. Und er besinnt sich ganz auf Standard-Baumaterialien, um einen außergewöhnlichen Store zu erschaffen: Chromatierter Stahl, Massivholz und Beton.

Während Sichtbeton schon länger ein Revival als Trend-Material erlebt, ist der Einsatz von schimmerndem Chromstahl neu. Das auffällige Material hat einen irisierenden Farbton und changiert je nach Lichteinfall zwischen Gold, Pink und Grün. Man kennt es eher von Kleinwaren wie Schrauben, Muttern und Beschlägen. In diesem Laden bekommt das Metall allerdings seinen großen Auftritt.

Jo Nagasaka hat ein geometrisches Gerüst entworfen, das den ganzen Laden ausfüllt und so das Innendesign bestimmt. Das Gerüst dient als Kleiderstange, bietet aber auch Platz für Liegeware. Außerdem hat er Warentische aus eben diesem Chromstahl gefertigt, deren auffällige Farbe die Blicke auf sich zieht. Einige stark gemaserte Massivholzblöcke machen den ungewöhnlichen Materialmix komplett.

Auf rund 150m² wird sowohl die Herren- als auch Damenkollektion des japanischen Labels präsentiert. Im Eingangsbereich findet sich zudem ein großer Tisch, der mit Produkten anderer Labels bespielt wird.