Kunst im Quartier. Das Accessoires-Label The Front Row Society hat im Frankfurter Opernquartier ma’ro seinen ersten Laden eröffnet. Ein Hybrid aus Store und Kunstgalerie: Auf stilistisch reduzierten ganz in weiß gehaltenen 300m² werden Taschen und Schals präsentiert sowie limitierte Künstler-Kollektionen. Die Accessoires, die in Zusammenarbeit mit dem argentinischem Künstler Santiago Taccetti, der schottischen Skulpturen-Spezialistin Louise Gibson und der deutschen Malerin Michelle Jezierski entstanden sind, werden neben den Orginalkunstwerken inszeniert.

Modulare Möbel und Warenträger können mit Kunstobjekten oder Accessoires bestückt werden, ebenso ermöglichen die multioptinalen Tische, Podeste und Kuben einen schnellen und flexiblen Umbau. Individuell bespielbare Screens können ebenfalls nach Bedarf an die Displays gehängt werden. Für das Store Design zeichnet die Düsseldorfer Agentur Mavis verantwortlich.

Neben dem Ladendesign besticht das Konzept auch mit kreativer Sortimentspolitik. Zur Kollektion des Berliner Labels werden Produkte „gleichgesinnter Brands“ gestellt. Zum Start sind das fair produzierte Schmuckstücke von Vieri und organische Düfte von April Aromatics. „Wir zeigen unsere Produkte lieber im Kontext, als ein herkömmliches Monobrand-Konzept zu fahren“, so Gründer Florian Ellsäßer. Damit liegt das Label im Trend. Zurzeit machen Monolabel-Stores Schule, die ihr Sortiment mit arrondierenden Produkten von Fremdmarken stärken, um Kunden ganzheitlicher anzusprechen.