Etwas Mystisches sollte entstehen. Geheimnisvoll, durchaus düster. Nur elitär darf der Store nicht wirken – und auf keinen Fall kitschig. Ileana Makri steckte den Rahmen für ihr erstes Flaggschiff ab. Präzise, bestimmt. Zu viele Läden hat die Schmuckdesignerin auf der Welt gesehen, die ihren Anforderungen nicht gerecht werden.

Nun also ihr erster eigener Laden: ein mystischer Wald, rau und zeitgemäß mit viel Beton, Marmor, Kupfer-Spotlights, Neonröhren und Spiegel mit Messingrahmen. Schmuckkästen hängen an stilisierten, geometrischen, deckenhohen Glas- und Metall-Bäumen. Graue und blassblaue Sedimente bedecken einige Wände. Der grobe, unbehandelte Holzboden wurde im Fischgratmuster verlegt.

Eine Besonderheit, die Passanten neugierig auf den Laden machen soll: Eine Kunstinstallation verbreitet von Zeit zu Zeit leichten Nebel im Schaufenster, der einen Schleier, mal mehr oder weniger transparent, über alles legt, so dass man nur erahnen kann, was wohl dahinter liegen und passieren mag. Verantwortlich für das Store Design zeichnen die Architekten von Kois Associated Architects in Athen.