Der Plastic Sidechair von Eames, der Barcelona Chair von van der Rohe oder der Butterfly-Chair von Ferrari-Hardoy gehören längst zu den Designklassikern – und zwar nicht nur im Wohnzimmer oder schicken Büros. Seit langem haben die Storesdesigner dafür ihr Herz entdeckt. Gerade auch in Modeläden kommen sie als Hingucker zum Einsatz. Doch nicht nur bei den Sitzmöbeln greifen die Storedesigner gerne zum Designstück, sondern auch bei der Beleuchtung. Momentan gibt dabei die Leuchte Beat Light den Rhythmus vor.

Eames Plastic Sidechair/ Eiskirch in Bochum
Eames Plastic Sidechair/ Eiskirch in Bochum


Im Victorinox-Store hängen sie, bei Hallhuber baumeln sie von der Decke und auch bei 7 for all mankind übernehmen sie die Beleuchtung: die Leuchten von Tom Dixon. Unübersehbar ist der Erfolg dieser Leuchtenserie in der Ladengestaltung. Selten ist ein Designstück so präsent. Der Erfolg dieser Lampen ist eigentlich keine Überraschung, denn sie passen zu den aktuellen Gestaltungstrends im Ladenbau. 

Die Eröffnungen der vergangenen Monate haben es ganz deutlich gezeigt. Wohnzimmercharme hält in den Läden Einzug. Ob Teppiche, Möbel oder eben auch Leuchten, die Storedesigner richten die Läden wie Wohnzimmer ein. Individuell mit einem Mix aus Alt und Neu, aus teuer und günstig, aus abgelebt und auf Hochglanz poliert.

Barcelona Chair (li.)/ Soho in Trier
Barcelona Chair (li.)/ Soho in Trier


Ganz in diesem Sinne fallen die Leuchten der Serie Beat Light ins Auge. In drei unterschiedlichen Formen gibt es die in Handarbeit hergestellten Messing-Leuchten, die erst zum Schluss ihren schwarzen Anstrich bekommen. Im Ladendesign werden die Leuchten in Kombinationen präsentiert. Ob in verschiedenen Formen wie bei Hallhuber oder auch in unterschiedlichen Größen wie bei Victorinox, die Leuchten wirken immer so, als ob sie gerade über dem Esstisch abgenommen wurden, um jetzt im Laden zu hängen.