Ist das noch ein Modeladen? Oder nicht doch eher ein Museum? Eine Frage, die man sich gerade bei den jüngsten Eröffnungen der großen Luxus-Häuser zu Recht stellen kann. Sei es das Louis Vuitton Maison in München, der Etro-Store in Wien oder der umgebaute Fendi-Laden in Paris – diese Läden sind längst nicht mehr nur Schaufenster für Mode und Accessoires. Sie sind gleichzeitig wahre Kunstgalerien mit zahlreichen Exponaten renommierter zeitgenössischer Künstler.

Die Botschaft ist klar: Die Zeit des verschwenderischen, selbstgefälligen Luxus ist vorbei. Die Verbindung mit Kunst soll nicht nur die Läden aufwerten, sondern auch die Bedeutung der Marken als Kultur-Protagonisten betonen.

Darauf setzen auch andere Häuser. Eine interessante Entwicklung ist die Nutzung von Ladenfläche für kulturelle Veranstaltungen. Auch hier setzt das Louis Vuitton Maison natürlich Maßstäbe, aber auch in dem neuen Münchner Flaggschiff von Gant gibt es einen eigenen Raum für Events und Ausstellungen.