Neuland: Das schwedische Premium-Hemden-Label Eton hat in Frankfurt seinen ersten deutschen Store eröffnet. Es ist darüber hinaus der erste Laden in Kontinentaleuropa. Das 50m² große Geschäft, das sich inmitten des Frankfurter Business-Districts und in unmittelbarer Nachbarschaft des Steigenberger Hofs befindet, ist das Resultat des anhaltenden Erfolgs des Shirt-Spezialisten hierzulande. In den vergangenen Saisons konnte Eton in den deutschen Premium-Abteilungen mit Hemden und Accessoires wie Schals und Krawatten deutlich an Marktanteilen gewinnen. Inzwischen zählt das Label rund 200 Kunden in Deutschland.

Unternehmen

Eton eröffnet ersten Laden in Deutschland

Eton Store Rendering Frankfurt


Der Fokus soll auch weiterhin auf dem Wholesale liegen, erklärt Eton-Vertriebschef Oliver Lübbenjans: „Der Store muss natürlich profitabel sein. Aber er dient in erster Linie dazu, die Brand Awareness in Deutschland zu stärken.“ Der Kunde soll hier komplett in die besondere Stilwelt der Schweden eintauchen. Der Schwerpunkt des Angebots liegt zwar auf der Umsatzsäule Business-Hemd, doch auch die modisch spitzen Kollektionsteile, die von den umliegenden Wholesale-Partnern wie Peek&Cloppenburg, Eckerle und Breuninger eher zurückhaltend geordert werden, sollen hier mehr Sichtbarkeit erfahren. Dazu bietet das Sortiment alle vier Passformen (Slim fit, Contemporary fit, Super Slim fit und Classic fit) und eine breite Auswahl an Accessoires. Die Präsentation ist Eton-typisch – immer mit einem besonderen Twist. So wird die Krawatte auch mal einfach nur locker über das Hemd gelegt.

Darüber hinaus bietet der Store über einen großen Touchscreen zum einen die Möglichkeit, das gesamte Sortiment und die Größenrange zu überblicken und Instore-Bestellungen zu tätigen. Zum andern ist er auch die Schnittstelle zum Made to Measure-Angebot, bei dem sich der Kunde vor Ort sein individuelles Maßhemd zusammenstellen kann.

Weitere Eröffnungen sind in Deutschland zunächst nicht geplant. „Wir werden jetzt erst einmal sehen, wie sich der Store entwickelt. Grundsätzlich sind wir aber immer wachsam, wenn sich uns wieder ein Ladenobjekt in ähnlicher Lage anbietet, kann es gut sein, dass wir darüber nachdenken“, sagt Lübbenjans. Einer Wachstumsstory über Retail-Expansion, bedingt durch die neunzigpronzetige Übernahme des schwedischen Investors EQT (zu dem auch CBR gehört) in 2016, erteilt er jedoch eine klare Absage.

Derzeit ist Eton in über 50 Ländern aktiv und an rund 1500 POS präsent. Der Frankfurter Store ist der insgesamt zwölfte, weitere Geschäfte gibt es u.a. in Stockholm, London und New York. 2016 betrug der Umsatz des Hemdenspezialisten 765 Mio. Kronen (80 Mio. Euro), was einem Wachstum von 13% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
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