Das italienische Modelabel Luisa Spagnoli hat in München seinen ersten Store in Deutschland eröffnet. Das Ladendebüt ist der Auftakt einer Retailoffensive in ganz Europa.

Das Unternehmen erwägt, in den nächsten Jahren auch in Düsseldorf, Hamburg und Berlin mit eigenen Läden loszulegen. Auch Frankfurt werde als Standort in Betracht gezogen, sagte eine Sprecherin auf Anfrage der TextilWirtschaft. „Aber Details stehen noch nicht fest.“

Der Münchener Store findet sich auf der Theatinerstraße im Preysing-Palais, einem bekannten Rokoko-Gebäude. Auf einer Verkaufsfläche von über 150 m² inklusive VIP-Bereich mit kleinem Salon wird die gesamte Kollektion dargeboten. Ein Ausstellungsraum mit eigenem Schaufenster ist den Accessoires und der neuen Sonnenbrillen-Linie gewidmet, die im Frühjahr 2017 lanciert worden ist.

Das Interieur ist einfach und elegant gestaltet. In einem hellen Raum ragt ein Kristallleuchter des Modehauses von der Decke. Wände und Fußboden sind in zarten Cremefarben gehalten, von denen sich die goldenen Details des Mobiliars abheben.

Die Eröffnung soll den Auftakt zu einer Retailoffensive in Europa darstellen. Das Label will „in den kommenden Jahren in den wichtigsten deutschen Städten“ und in Wien „weitere Boutiquen in Direktverwaltung eröffnen“, heißt es in einer Pressemeldung des Unternehmens. In diesem Herbst solle zusammen mit lokalen Partnern in Prag und Kairo gestartet werden, kündigt das Label an.

Luisa Spagnoli setzte im vergangenen Geschäftsjahr knapp 129 Mio. Euro um. Das Unternehmen hat 153 eigene Läden in Italien. Die 54 Stores im Ausland, beispielsweise die 21 Läden in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, werden größtenteils von lokalen Partnern geführt. Ausnahme bilden zwei Stores in Polen sowie zwei Läden in London und im amerikanischen Palo Alto.
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