Blickfänger gesucht. Wenn die Tage immer kürzer und die dunklen Stunden immer länger sind, werden Leuchten zum unverzichtbaren Element im Laden. Zwar gibt es in der Shopbeleuchtung generell den Trend hin zu Understatement. Die Formel lautet: Das beste Licht ist das, was man nicht wahrnimmt. Doch bei all dem unsichtbaren Licht, das immer geschickter in die Architektur integriert wird, gibt es auch den Gegentrend: Licht als plakativer Eyeceatcher. Und nichts ist dafür besser geeignet, als das grelle Licht von Neon, als Röhre oder Schrift. Wie das geht, zeigen etliche aktuelle Beispiele aus dem Handel. Neon ist quasi Eyecatcher schlechthin. Man kann gar nicht anders als hinzugucken.

Bei Harvey Nichols sind es Neonröhren, die wie Blitze durchs Schaufenster zucken. Marc O`Polo setzte seinen Claim „Follow your Nature“ in seinem neuen Konzept Strandcasino in Heringsdorf gekonnt mit Neonschrift in Szene. Saks Off 5th in Düsseldorf nutzt Neonschrift, um seine Flächen besser zur Geltung zu bringen und zu strukturieren. „Make up for Home“ steht über der Home-Abteilung, „Make a Statement“ über der DOB. Ähnlich beim neuen Laden des Brillenlabels Viu in Hamburg, wo Kunden mit der Leuchtschrift “Have a Look” in den Laden gelockt werden sollen.   

Einen ausführliche Analyse zum Thema Licht im Ladenbau lesen Sie in der Ausgabe 50 der TextilWirtschaft ab Mittwoch, 13. Dezember, 18 Uhr, auf dem Smartphone oder Tablet für Android sowie iOS und ab Donnerstag, 14. Dezember, in der gedruckten Ausgabe. 

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