Miami steht für eine ganz bestimmte Farbigkeit. Es weckt Assiziationen an Bonbontöne und von Palmen gesäumte Sandstrände. Auf dieses Miami-Bild zielt auch der neue Store des US-Formats Antidote im Stadtteil Wynwood ab. Schon von außen könnte es nicht Miami-typischer sein. Die riesige Palme vor der Tür gehört zwar nicht zum Inventar, gibt aber das perfekte Setting für die mit Grafitti geschmückte Fassade.

Im Innern prägen vor allem flexible, pastellfarbene Warentische in grafischen Formen die Fläche. Sie können zu immer neuen Kombinationen zusammengestellt werden und machen den Laden lebendig. Auf dem Betonboden zieht sich mittig ein breiter, rosafarbener Streifen durch den Laden und greift so die Wandfarbe wieder auf. An den Wänden gibt es schwarze Malereien von tropischen Pflanzen. Die Regale verdienen ebenfalls besondere Aufmerksamkeit. Eines sieht fast aus wie aus Kupferrohren aus dem Baumarkt gebaut – die Edelversion davon natürlich. Das andere besteht aus Hanfseilen, an denen Kleiderstangen aus Holz befestigt sind. Ansonsten gibt es sehr viel Weiß, damit die Ware auch ihre Wirkung entfalten kann. Die Schaufenster sind offen gestaltet und lassen viel Tageslicht herein.

Das Format Antidote wurde von der Französin Sophie Zembra gegründet, mit dem Anspruch, Nachhaltigkeit und Design zu vereinen. In dem Multibrand-Geschäft werden also nur Labels angeboten, die mit ökologischem Gewissen vereinbar sind und die eine Geschichte erzählen können. Entworfen und umgesetzt hat das Konzept das Architekturbüro Atelier de Yavorsky aus Miami.
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