Das französisch-japanische Label Maison Kitsuné nutzt seine Läden nicht nur als POS. Vielmehr sind sie die Fleischwerdung des Markenimages. Kreativ, urban, minimalistisch, immer im Wandel – dafür stehen die Läden, die stets von einem anderen Architekten entworfen werden. Viel Holz und die Anmutung eines japanischen Teehauses in Tokio, Pastelle in Paris – die Stores sind immer auch eine kreative Spielwiese der Markeninszenierung.

Im diesem Laden in SoHo, New York, ist es ein Metallrohr, das das Design dominiert. Es schlängelt sich galant über die Fläche, ist Kleiderstange oder auch Träger von Beleuchtung. Einzelne Kleidungsstücke können herausgestellt und separat gehängt werden. Auch Spiegel werden in das chromatierte Stahlrohr integriert. Viel mehr braucht es dann auch nicht, um einen außergewöhnlichen Laden zu entwerfen. Ein paar pastellige Sitzpoufs, fast unsichtbare weiße Regale und wenige Betonblöcke als alternative Präsentationsfläche runden die 130m² Fläche ab.

Für ihren ersten Laden in den USA haben sich die Macher des Labels, der Franzose Gildas Loaëc und der Japaner Masaya Kuroki, den renommierten französischen Architekt Mathieu Lehanneur ins Boot geholt. Im letzten Jahr vom Wallpaper Magazin unter die Top 100 einflussreichsten Kreativen gewählt, entwarf er unter anderem auch das Café im Pariser Louvre.

Passend zum Store Design hat das Designerduo eine Kapselkollektion entworfen: Sweater mit Kitsuné-Schriftzug im Stahlrohr-Stil. Ganz exklusiv und nur im neuen Laden zu haben.

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