Die Pariser Fashion Week neigt sich ihrem Ende zu. Auf den Laufstegen tummelt sich trotz Verkürzung um einen Tag in dieser Saison erneut die wohl größte Vielfalt internationaler Designer.



Die modischen Vorschläge für Herbst/Winter 2017/18 zeigten sich bis zum Wochenende wie gewohnt sehr individuell. Zwischen der Farben- und Muster-Vielfalt bei Dries van Noten und einer ganz in Dunkelblau und Schwarz gehaltenen Kollektion bei Dior, zwischen der Romantik bei Lanvin und der skandinavischen Schlichtheit bei Acne lagen Welten.



Auf dem Catwalk sah man das Oversize-Thema, Maskulin-Feminines, Power-Frauen aus den 80ern, Romantik und Sportlichkeit, die sich zum Teil mischen.

Die Diskussionen drehten sich aber auch um den jüngsten Model-Skandal. Bei einem Casting für die Balenciaga-Schau hatten nach Zeugenaussagen mindestens 150 Models stundenlang „wie Vieh" in einem dunklen, srickigen Treppenhaus zusammengepfercht gewartet. Die französische Presseagentur AFP sprach von „sadistischer Misshandlung".

Balenciaga nahm nach Informationen darüber über Twitter in einer Erklärung Abstand von zwei Model-Agenturen und entschuldigte sich bei den Models schriftlich und mit Blumen.
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