Für eine neue Fashion-Kollektion holt sich Nike Input von Matthew M. Williams. Der Kreative hat schon mit Vans zusammen gearbeitet und ist der Kopf des Labels Alyx. Die neue Linie soll datenbasiertes Design ins Training bringen.

Pur und schlicht. So soll die neue Linie von Nike und dem Designer Matthew M. Williams sein. Schließlich gehe es um Fitness-Training. Dabei könne man auf Ornamente und Abzeichen, anders als beim Teamsport, gänzlich verzichten. Um vor diesem Hintergrund Innovation zu zeigen, hat sich Nike den US-Designer an Bord geholt. Der Wahlitaliener ist vor allem bekannt durch sein Label Alyx, ein progressives Fashion-Label, das mit Einflüssen aus Street- und Urbanwear sowie funktionalen Elementen spielt.
Moodboard der Nike X Matthew M. Williams-Kollektion.
Nike
Moodboard der Nike X Matthew M. Williams-Kollektion.
Zur neuen Kollektion gehören Training-Shirts, Hosen und Accessoires für Männer und Frauen. Ausgangspunkt ist die sogenannte AAE-Kapselkollektion. Im Mittelpunkt standen T-Shirts, die über neue Stricktechniken nicht mehr aus diversen Schnittelementen bestehen, sondern mit deutlich weniger Nähten auskommen. Zudem berücksichtigen sie mit Blick auf die Schweißbildung auch die Körperzonen bei den Bindungsbildern.

Und dort wollen die Macher mit der jüngsten Kollektionskooperation anknüpfen. „Was rechnerisches Design und Computerdaten leisten können ist nicht weniger als die Zukunft des Designs”, sagt Williams. „Es erlaubt uns, neue Dinge zu sehen, neue Perspektiven einzunehmen. Es geht um ein Tandem – Daten und Emotionen, das ist super interessant.”

Daten allein würden demnach nicht allein für gutes Design sorgen. Laut Williams fehlt rein datengetriebenen Entwürfen ein „organisches Gefühl”. Für die neue Kollektion habe er kleine „Imperfektionen” eingebaut, zum Beispiel offenen Kanten an einem Damen-Top. Darüber hinaus sei Multifunktionalität wichtig. Schließlich sei die Linie fürs Fitnessstudio gemacht, soll aber auch an anderen Orten einsatzfähig sein. Taschen, an- und abknöpfbare Elemente und verstellbare Styles prägen so die Kollektion.

Als wohl funktionalstes Accessoires stellen die Macher ein Handtuch heraus. Das verspielteste Accessoire soll ein Paar Socken sein. Dabei handelt es sich um einen Layering-Look, der so aussieht, als würde man zwei Paar übereinander tragen.
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