China ist für westliche Marken weiterhin ein Wachstumsmarkt, auch wenn die Konkurrenz in der Mode enorm ist. Der neue Fachkongress "China Business Day" analysiert den Exportmarkt China – und zeigt Chancen für Hersteller und Händler der Konsumgüterbranche auf.
Nur wenige deutsche Modemarken konnten sich bisher in China etablieren. Der Markt gilt als hoch interessant für Produkte "made in Germany", aber auch als komplex. Marc O'Polo ist der Einstieg gelungen. Die Modemarke ist im August 2014 in China gestartet und hat ihr Ladennetz im Rahmen einer Kooperation mit dem lokalen Partner Semir zügig entwickelt. Ende des Jahres wird es voraussichtlich rund 70 Marc O’Polo-Stores in China geben. Ursprünglich waren 50 Geschäfte geplant

Wie das Unternehmen den Markteintritt in China vorbereitet umd seinen chinesischen Partner gefunden hat, wie es sich etablieren konnte und was die Beteiligten dabei gelernt haben – darüber spricht Massimo Francese, Director International Sales bei Marc O’Polo, auf dem "China Business Day 2017" am 30. November in Frankfurt.

Mit der neuen Veranstaltung unterstützt die TextilWirtschaft-Schwester dfv Conference Group Unternehmen der Konsumgüterbranche auf dem Weg nach China. Der Kongress bietet Teilnehmern aus Industrie und Handel einen umfassenden und differenzierten Überblick über die Besonderheiten dieses hoch dynamischen Marktes und zeigt konkrete Marktchancen auf.

Das Programm der hochkarätig besetzten Veranstaltung beinhaltet Vorträge von anerkannten China-Experten, darunter der langjährige Handelsmanager Prof. Helmut Merkel (Eurasia Global Ltd.) sowie der Konsumgüterexperte Serge Hoffmann (Bain & Company).

Wesentlicher Teil des Tages sind auch zahlreiche Case Studies von erfahrenen Praktikern aus führenden Unternehmen, die exklusiv ihre Vertriebs- bzw. Exportstrategien im Hinblick auf China präsentieren. Dazu gehören u.a. Konstantin Urban, Geschäftsführer von Windeln.de, Christoph Werner, Geschäftsführer des Drogeriemarktes dm, sowie Vertriebsverantwortliche von Galeria Kaufhof und Gebr. Heinemann.

Ein Top-Thema ist auch die Bedeutung Chinas als digitale Marktmacht, in der Mobile Commerce und Mobiles Bezahlen gang und gäbe sind. Der Kongress macht zudem deutlich, wie Digital-Innovationen aus China den Handel in Deutschland verändern und stellt die neuesten Entwicklungen und Trends in der Digitalbranche vor.

Abonnenten der TextilWirtschaft profitieren von einem exklusiven Sonderrabatt auf den Teilnehmerpreis. Bis einschließlich Sonntag, 1. Oktober, gilt außerdem noch der Frühbucherpreis.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.
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