Die dfv Mediengruppe, in der auch die TextilWirtschaft erscheint, wird 70 Jahre alt

Ein Umsatz von 147 Mill. Euro im vergangenen Jahr, mehr als 100 Fachmarktmedien in elf Branchen im In- und Ausland, dazu Websites, Newsletters und Apps, 16 Millionen verbreitete Print-Exemplare im Jahr, 970 Mitarbeiter – die dfv Mediengruppe, in der auch die TextilWirtschaft erscheint, ist einer der bedeutendsten Anbieter von Fachinformationen in Europa.

In diesen Tagen wird das Familienunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main 70 Jahre alt. Die TextilWirtschaft war das erste Objekt des Verlages, erstmals erschienen im Oktober 1946 – nur einen Monat nach der Gründung des Unternehmens. Die TW wird im Oktober mit einer umfangreichen Jubiläums-Ausgabe erscheinen.



Der Journalist Willhelm Lorch in Heidelberg, dessen Familie bis heute Eigentümerin ist, hatte am 10. September 1946 von der amerikanischen „Publication Control“ der US- Militärregierung die Lizenz zur „Herausgabe technischer Bücher und Zeitschriften für die Textilindustrie“ erhalten. Daraus ist ein Unternehmen entstanden, das heute pro Jahr rund 16 Millionen Print-Exemplare seiner Medien verbreitet, dazu Websites, Newsletters und Apps.

Die dfv Mediengruppe gehört bei den jährlichen Rankings der werbeumsatzstärksten Fachzeitschriften Deutschlands stets zur Spitzengruppe: Die Lebensmittel Zeitung steht an erster Stelle, die TW an dritter und Horizont an vierter Stelle. AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, fvw Magazin für Touristik und Business Travel, Sportswear International, Immobilienzeitung und weitere Produkte des Hauses erreichen ebenfalls gute Platzierungen. Daneben spielen die Fachveranstaltungen des Unternehmens eine wichtige Rolle in den jeweiligen Branchen.
Medien

TW Digital: Aufgefrischt, schnell und mobil

Der Online-Auftritt der TextilWirtschaft bekommt am 1. September ein neues, frisches Design. Die neue Website ist für die Nutzung auf Smartphones und Tablets optimiert, sodass die User auch unterwegs bequem Zugriff auf alle digitalen Inhalte der TW haben.



Wilhelm Lorch hatte schon vor 70 Jahren die Devise ausgegeben: Auch Fachzeitschriften müssen gut geschrieben sein – praxisnah, unbestechlich, objektiv. Klaus Kottmeier, langjähriger Sprecher der Geschäftsführung und heute Aufsichtsratsvorsitzender: „Dieser Auffassung von Qualitätsjournalismus fühlen wir uns nach wie vor zutiefst verpflichtet. Die Welt ist unübersichtlicher geworden. Die sachkundige Beschreibung von Zusammenhängen und Hintergründen, die verlässliche Einordnung und der kritische Kommentar sind wichtiger denn je.“

Im vergangenen Jahr steigerte die Verlagsgruppe den Umsatz mit digitalen Angeboten um über 15% auf rund 15 Mill. Euro. Angela Wisken, Sprecherin der Geschäftsführung, kündigt an: „Wir werden auch zukünftig stark in die Entwicklung neuer Angebote und Geschäftsmodelle investieren – insbesondere im digitalen Bereich, aber auch bei Kongressen und Fachmessen.“