Mit der Digitalisierung und der Internationalisierung ändert sich in vielen Unternehmen die Arbeitsatmosphäre. Start-up-Unternehmen bringen frischen Wind in die Branche, und damit auch die Duz-Kultur.

Jüngstes Beispiel: Galeria Kaufhof. Personalleiterin Gundula Pabst verriet bei ihrem Vortrag während der TW-Konferenz Personalmanagement, dass sie gerade von der Geschäftsführung angewiesen wurde, sich des Themas anzunehmen. Bislang gibt es dazu bei Kaufhof keine einheitliche Regelung, im Gegensatz zum Beispiel zur Otto Group, wo CEO Hans-Otto Schrader allen Mitarbeitern das Du angeboten hat.

Die TextilWirtschaft hat die aktuelle Diskussion zum Anlass genommen, die Teilnehmer des TW-Testclubs, also den stationären Modehandel, nach ihrer Einstellung zur Duz-Kultur zu befragen. Das Ergebnis: 29% geben an, dass sie sich mit ihren Mitarbeitern duzen. Allerdings glauben 48%, dass das „Du“ die Autorität der Führungskräfte untergräbt. „Eine gewisse Distanz kann manchmal von Vorteil sein“, sagt zum Beispiel ein Händler, der anonym bleiben will.



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