Noch nie hat es in den USA so viele Diskussionen darum gegeben, wer die nächste First Lady der USA einkleiden wird - und wer nicht. Mit Melania Trump wird Mode zum Politikum.
Da sich das Wahlergebnis nicht ändern lässt, scheint sich die bittere Debatte um den Wahlausgang jetzt im Kleiderschrank von Melania Trump fortzusetzen. Parallel dazu steigt die Neugier, welche Designer denn nun die Outfits der Präsidentengattin für den Einweihungstag und den Einweihungsball schneidern werden.

In der US-Presse zirkulieren derzeit zwei große Namen: Der New Yorker Mode-Zar Ralph Lauren und der deutsche Mode-König Karl Lagerfeld, die sich beide weitgehend aus politischen Diskussionen heraushalten. Melania Trump hat bereits im Wahlkampf Ralph Lauren getragen, darunter einen schwarzen ärmellosen Jumpsuit bei der dritten Debatte und einen asymmetrischen, weißen Jumpsuit während der Wahlnacht. Weitere Marken, die die neue First Lady bekennendermaßen zukünftig gerne kleiden würden, sind Carolina Herrera, Diane von Furstenberg, Tommy Hilfiger und Thom Browne.

Als potenzielle Hofschneider des Weißen Hauses begeben sich diese Designer auf dünnes Eis und riskieren neue Shitstorms im Internet. Um ihren politischen Unmut zu kühlen, haben bereits eine Reihe von Namen wie Marc Jacobs, Phillip Lim, Timo Weiland und Derek Lam öffentlich bekundet, niemals direkt für die neue First Lady zu arbeiten.
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