Weniger Fell. CEO Aleander Wirth und Marken-Vorstand Andreas Baumgärtner treiben den Umbau der Willy Bogner GmbH & Co. KGaA voran. Vor allem auch in Sachen Produkt und Nachhaltigkeit. Ab Herbst 2018 wird es in der Sportswear-Kollektion Fire+Ice keinen Echtpelz mehr geben. Stattdessen focieren die Macher Alternativen aus Webpelz, wenn die Optik gefragt ist. In der Linie Bogner soll es jedoch weiterhin Pelz geben, allerdings nur noch „vereinzelt” und dann von „zwei zertifizierten Händlern”, heißt es aus dem Unternehmen. Der Pelz-Anteil sei ohnehin gering, habe im Jahr 2016 weniger als 5% betragen und soll ab 2018 noch weiter zurückgehen.

Bogner versteht diesen Schritt als Teil einer neuen Nachhaltigkeitsausrichtung. „Eine entsprechende Ethik bezüglich Nachhaltigkeit ist für Bogner immens wichtig und liegt mir sehr am Herzen, da dies auch meine persönliche Haltung ist”, sagt Marken- und Design-Vorstand Andreas Baumgärntner. Die Entscheidung sei auch Ergebnis aus dem Austausch mit dem Dialog Textil-Bekleidung-Verein (DTB), bei dem Bogner Mitglied ist.

Bei einem Treffen des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) habe man das Thema disktuiert. Wichtiger Input sei hier auch vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. gekommen. Der Verein hatte in den vergangenen Jahren vor allem Anti-Pelz-Kampagnen durchgeführt, durchaus publikumswirksam auch in Bogner-Stores, und habe nun mit Informationen und neuen Vorschlägen zum Thema beigetragen.

„Ein offener und reger Austausch zwischen den Firmen und Tierschutzvereinen ist wichtig und liefert wertvolle Informationen. Wir sind dem Deutsche Tierschutzbüro e.V. dankbar, dass Sie uns bei diesem Prozess unterstützend zur Seite stehen.“

Bogner-CEO Alexander Wirth
„Wir freuen uns, dass wir Bogner aktiv bei dieser wichtigen Entscheidung helfen konnten. Es ist ein bedeutender Schritt und ein großer Erfolg für das Unternehmen“, kommntiert Jan Peifer, Gründer des Deutsche Tierschutzbüro e.V. den Schritt in einer Mitteilung. Bogner-CEO Alexander Wirth ergänzt: „Ein offener und reger Austausch zwischen den Firmen und Tierschutzvereinen ist wichtig und liefert wertvolle Informationen. Wir sind dem Deutsche Tierschutzbüro e.V. dankbar, dass Sie uns bei diesem Prozess unterstützend zur Seite stehen.″
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