Ohne Auto ins Office. Ein Drittel der Deutschen pendelt bereits mit dem Rad zur Arbeit. Wenn die Infrastruktur besser wäre, könnte sich der Anteil noch deutlich erhöhen.

Über die Hälfte der Pendler in Deutschland wäre bereit, den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen. Das ist das Ergebnis des „Fahrrad-Monitors” des Markt- und Sozialforschungs-Unternehmens Sinus. Demnach können sich 55% der Pendler vorstellen, häufiger mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, wenn es einen Radschnellschweg auf ihrer Route geben würde.

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E-Bike


Wer schon jetzt mit dem Rad pendelt, tut dies meist bei jedem Wetter, so ein weiteres Studien-Ergebnis. 65% der Fahrradpendler nutzen das Zweirad der Erhebung zufolge regelmäßig, 68% auch unabhängig von der Jahreszeit. Insgesamt liegt der Radpendler-Anteil heute bei 36% der Berufstätigen bzw. Personen in Ausbildung. Bei 14 bis 29-Jährigen liegt der Anteil mit 48% über dem Durchschnitt, auch Personen mit „formal hoher Schulbildung” sind überproportional vertreten (45%).

Für den „Fahrrad Monitor”, der seit 2009 alle zwei Jahre erhoben wird, wurden 3025 Männer und Frauen zwischen 14 und 69 Jahren im Januar 2018 von der Sinus Markt- und Sozialforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in einer repräsentativen Online-Befragung interviewt.
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