Verkaufs-Schau über alle Kanäle: Gigi Hadid und viele weitere derzeit angesagte Supermodels sowie Influencer von Bella Hadid bis Presley Gerber, Feuerwerk, Flitter-Kanonen und als Highlight ein Live-Gig der neuen Hilfiger-Testimonials Athen Chain smokers - das alles sorgte am Dienstag für jede Menge Auftrieb in Londons Camden Town. Tommy Hilfiger lud in die traditionelle Musik-Location Roundhouse ein und rund 2000 Gäste, Medienvertreter und Endkonsumenten, sind gekommen. Schließlich versteht es das Unternehmen wie kaum ein anderes, Mode als spektakuläres Event zu zelebrieren.

Bei der dritten Auflage der "Tommy now"-Kampagne macht das Lifestyle-Label nach New York und L.A. zum ersten Mal in Europa halt. Die Inszenierung ist erneut ein Paradebeispiel für eine gigantische 360°-Digital-Vermarktungskanpagne. Präsentiert werden 64 Looks – ein Mix aus Preppie trifft Grunge. Starke Streetwear-Einflüsse mit vielen Hoodies, knappen Shorts und voluminösen Daumenjacken in neu interpretierten Tartan-Karos bestimmen das Bild. Zum ersten Mal gibt es unter dem See Now, Buy Now-Konzept, das bislang der Gigi x Tommy-Kapsel vorbehalten war, auch eine kleine HAKA-Linie. Gezeigt werden rund 15 Styles. Auch hier gilt: Preppy trifft Streetkid, auch wenn die Menswear sich etwas angezogener präsentiert als die DOB. Rolli unter Rugby-Shirts oder gepatchte Denimhemden, darüber mal einen Mantel mit rotem Samtkragen, mal ein Parka, eine Hemdjacke mit übergroßen aufgesetzten Taschen oder eine Daunenweste sind typische Outfits.

„Wir müssen alle Kanäle vernetzen und künftig eine echte Experience schaffen. Es geht in Zukunft nicht mehr um Quadratmeter-Umsätze, sondern um ein Excitement und Experience.“

Tommy Hilfiger-CEO Daniel Grieder
Dabei ist alles, genau wie in der DOB, direkt vom Laufsteg zu kaufen. Neben Livestreams und kompletter Social Media-Vernetzung sorgt dafür nicht zuletzt eine neue App, die sogenannte Snap App. Nach 2,5 Milliarden Impressions als Resonanz in der Vorsaison erhofft sich Tommy Hilfiger-CEO Daniel Grieder dieses Mal eine weitere Popularitätssteigerung. Er rechnet mit 3 Milliarden Impressions über die sozialen Netzwerke. Tommy now sei ein großer Erfolg für das Unternehmen. "Es war ein Riesen-Aufwand. Wir haben den kompletten Rhythmus für See Now, Buy Now umgestellt. Aber das hat sich absolut gelohnt. Die Verkaufszahlen nach den ersten Malen waren sensationell", so Grieder. Die Tommy now-Show in London ist für das Unternehmen auch Anlass gewesen, der internationalen Presse den ersten neu eröffneten "Store of the Future" zu präsentieren. Eine Vielzahl an digitalen Elementen, Screens und Services soll in stationären Läden künftig ein 360°-Shopping-Erlebnis ermöglichen.

"Der Endverbraucher steht auch hier für uns absolut im Fokus. Wir müssen alle Kanäle vernetzen und künftig eine echte Experience schaffen. Es geht in Zukunft nicht mehr um Quadratmeter-Umsätze, sondern um ein Excitement und Experience", begründet Grieder das Investment an der Regent Street. Auch bei Flächenpartnern wie Breuninger, Jelmoli und anderen sollen digitale Elemente und Screens auf den Flächen integriert werden und für ein besseres Einkaufserlebnis sorgen. 
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