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Kunden 2013

Neues Jahr, neues Glück. Und Zeit, die Kunden nach ihren Shopping-Vorsätzen für 2013 zu fragen.


Das vergangene Jahr war für den deutschen Modehandel nicht einfach. Die Frequenz entwickelte sich zum Dauerproblem, die Konsumenten gaben ihr Geld lieber für Smartphones und Tablets aus. Die absoluten Renner wie Colored-Denim oder Bikerboots waren überschaubar. Doch gerade jetzt wo die neue Orderrunde ansteht, muss der Handel eine Antwort auf die Frage finden „Was wollen die Kunden 2013?“. Die TextilWirtschaft hat bei einigen nachgefragt, welche Mode-Vorsätze sie für das neue Jahr gefasst haben.



Stefanie Nießen (22), Studentin: 2013 möchte ich stärker darauf achten, woher die Produkte stammen, die ich kaufe. Einerseits wegen der Arbeitsbedingungen, die die Unternehmen bieten, andererseits wenn es um Teile mit Pelz und Leder geht. Trends werde ich nur dann mitmachen, wenn sie auch zu mir passen. Am liebsten gehe ich zu AppelrathCüpper und Mango.

Khadijen Hashemi (74), Geschäftsführerin: Ich trage gerne ausgefallene Kleidung und möchte mich von der Masse abheben. Das soll auch 2013 so bleiben. Dabei achte ich vor allem auf Qualität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Es muss aber nicht immer teuer sein. Ich gehe auch gerne zu Cos und Zara.

Melanie Stein (20), Studentin: Ich kaufe zu viele Basic-Sachen bei H&M und ähnlichen Läden. 2013 möchte ich das reduzieren und dafür lieber ein, zwei hochwertige Teile kaufen. In den neuen Liebeskind-Store werde ich sicher auch öfter gehen. Außerdem möchte ich meinen eigenen Stil festigen. Im Monat gebe ich mindestens 150 Euro für Mode aus.

Sabine Herrmann (31), Dekorateurin: Mein Modevorsatz für 2013: Ich möchte mich femininer kleiden und trotz neuer Trends meinem Stil treu bleiben. Ich mixe gerne Secondhand-Kleidung mit teureren Marken. Ansonsten kaufe ich gerne bei Marc O'Polo und Esprit. Im Jahr gebe ich um die 600 Euro für Mode aus.

Franziska Schüller (20), Auszubildende: Nach Color-Blocking und Neonrausch setze ich 2013 eher auf dezente Farben. Ich kaufe bei Marken wie American Eagle und Abercrombie&Fitch. Dass es Bershka nun in Deutschland gibt, finde ich auch sehr gut. Wert lege ich aber vor allem auf die richtigen Accessoires. Sie peppen jedes Outfit auf.

Davinder Singh (25), Concierge: Für mich machen die richtigen Schuhe ein Outfit erst komplett. Deshalb kommt es mir dabei vor allem auf die Qualität an. Meine Kleidung ist eigentlich sehr gemischt. Ich habe keinen bestimmten Stil, aber hochwertig muss es sein. Dementsprechend gebe ich auch viel zu viel Geld für Mode aus.

Natalia Rosendahl (27), Tourmanagerin: Ich verfolge keine bestimmten Trends, sondern kaufe, was mir gefällt. 2013 möchte ich deshalb meinen ganz eigenen Stil beibehalten. Am liebsten gehe ich zu Hallhuber. Im Monat gebe ich um die 100 Euro für Mode aus.

Marc Steffens (30), Bankkaufmann: Ich kaufe nur das, was mir persönlich auch gefällt, egal ob es gerade im Trend liegt oder nicht. Meinen Geschmack treffen am besten Hugo Boss und Tommy Hilfiger. Oft gehe ich auch zu Wormland, weil ich die Auswahl dort sehr gut finde. Da kommen schnell 200 Euro im Monat zusammen.

02.01.2013Redakteur: TextilWirtschaft online

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