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Paris Fashion Week: Die Top 30 Looks


Eighties-Punkrock, Sport-Styles, neues Tailoring, oversized extreme und jede Menge Glam – die Schauenwoche in Paris geht langsam in die Endphase. Übers Wochenende ist viel passiert. Allen voran gibt Demna Gvasalia sein Debüt für Balenciaga. Androgynes Tailoring, wie er es auch für seine Vêtements-Linie zeigt, verbindet er mit der aufwändigen Schnittkonstruktion und -Kunst wie man sie von Cristobal Balenciaga kennt. Teilweise übertreibt der Deutsche mit georgischen Wurzeln ein wenig mit extrem ausladenden, voluminösen Silhouetten. Zieht man die ab, wird der Hype um ihn und sein kreatives Schaffen sicher erstmal anhalten. Auf jeden Fall verleiht er dem Hause Balenciaga wieder mehr Spannung als es zuletzt sein Vorgänger Alexander Wang vermochte.

Zu den weiteren Highlights zählen auf jeden Fall Céline, wo Phoebe Philo gewohnt minimalistisch mit weiten Hosen zu weiten Mänteln in kräftigem Leder spielt und damit mehr überzeugen kann als in der vergangenen Saison. Vielleicht ein Abschiedsgeschenk an ihren derzeitigen Arbeitgeber. Schließlich wird gemunkelt, dass das ihre letzte Kollektion für das Haus Céline gewesen sei.

Ein Highlight auch die Kollektion von Stella McCartney, die stark mit sportiven Stepp-Elementen spielt und wie immer eine gewisse Tragbarkeit vermittelt. Sportivität im Kontrast zu femininer Transparenz steht auch bei Sacai im Mittelpunkt. Designerin Chitose Abe ist wie immer zur Herbstsaison noch stärker als im Frühjahr. Ganz stark auch Acne, wo glänzendes Leder eine große Rolle spielt. Lack und Leder ist auch in vielen anderen Kollektionen essenziell. Nicht zuletzt bei Isabel Marant, die einen schwarz-roten Punkrock-Style in den Fokus stellt. Ansonsten bleiben Mäntel, Shearling und weite Silhouetten absolute Must-haves. Denim erlebt in neuen Interpretationen ein Comeback.

07.03.2016Redakteur: Silke Emig
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